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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Studium als Weg in die Zukunft

In MV würden laut Repräsentativbefragung „Chancen durch Bildung“ neun von zehn Bürgern ihrem Kind ein Studium empfehlen.

Eine Repräsentativbefragung „Chancen durch Bildung“ führte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Förderprogramms STUDIENKOMPASS jetzt unter 2.004 Deutschen ab 14 Jahren, darunter 114 Personen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, durch.

Daraus ging hervor, dass 93 Prozent der Bürgern aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ihrem Kind ein Studium empfehlen würden (bundesweit 89 Prozent). Denn für nahezu ebenso viele von ihnen (83 Prozent) hängt beruflicher Erfolg stark von einem hochwertigen Bildungsabschluss ab. Gleichzeitig schätzen rund zwei Drittel der Befragten die Karrierechancen von Kindern aus Nichtakademiker-Familien schlechter ein als die des Nachwuchses aus Akademiker-Haushalten.

„Die Mehrheit der Befragten kritisiert die Chancenungerechtigkeit in unserem Land und fordert verstärkte Bildungsanstrengungen, um diese auszugleichen. Den beruflichen Werdegang betreffend werden Akademiker-Kinder im Vergleich zu Kindern aus Nichtakademiker-Haushalten im Vorteil gesehen“, erklärt Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung, die gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft Initiator des Förderprogramms STUDIENKOMPASS ist. Das Programm motiviert Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, zur Aufnahme eines Studiums. „Junge Menschen bringen fast immer eine hohe Leistungsbereitschaft mit. Es liegt an uns, ihnen die nötigen Angebote an die Hand zu geben, damit sie ihre Möglichkeiten voll entfalten können“, ergänzt von Heydebreck.

Zugleich belegen die Zahlen einen hohen Bedarf für zusätzliche Informationsangebote. „Wir brauchen in Deutschland eine intensivere Studien- und Berufsorientierung an den weiterführenden Schulen. Angehende Abiturienten benötigen deutlich mehr Informationen über Studienmöglichkeiten und eine stärkere persönliche Förderung, damit sie ihre berufliche Zukunft optimal gestalten können. Die Ergebnisse der Umfrage bestärken uns in dieser Forderung“, betont Frank Riemensperger, Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung.

Insgesamt 87 Prozent der Befragten aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg halten eine gute Studien- und Berufsorientierung bereits während der Schulzeit für besonders wichtig. Möglichkeiten hierfür zeigt der STUDIENKOMPASS.


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