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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Straße des Handwerks wirbt auf der BUGA

Rudolph: Fachkräfte für das Handwerk

BUGAAnfassen, Ausprobieren, Mitmachen – auf der Bundesgartenschau in Schwerin konnten am Freitag Jugendliche Fähigkeiten und Fertigkeiten in handwerklichen Berufen testen.

„Mit der „Straße des Handwerks“ stellen Meisterbetriebe aus Mecklenburg-Vorpommern ihr Leistungsspektrum vor und werben aktiv um Nachwuchs“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph bei der Eröffnung.

„Der Meisterbrief bedeutet Spitzenqualifikation des deutschen Handwerks. Die Ausbildung zum Meister soll durch gezielte Werbung als Premium-Marke etabliert werden“, sagte Rudolph. „Die Qualifikation zum Handwerksmeister ist ein erstrebenswertes Ziel mit attraktiven Zukunftsperspektiven und zahlreichen Berufschancen.“

Die „Straße des Handwerks“ ist Teil der landesweiten Informations- und Imagekampagne „Besser ein Meister“, mit der die Handwerkskammern auf die Vorzüge und die herausragende Bedeutung des Meisterabschlusses als Gütezeichen aufmerksam machen wollen.

Präsentiert wurden auch die neuen Plakatmotive für die Meisteroffensive des Handwerks.

Insbesondere Jugendliche sollen ermuntert werden, in einem der rund 20.000 Handwerksbetriebe Mecklenburg-Vorpommerns eine Ausbildung zu absolvieren und später mit der Meisterqualifikation über gute Perspektiven als Führungskraft oder selbständige Unternehmer zu verfügen. Das Wirtschaftministerium unterstützt die Kampagne aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Das Handwerk ist mit 95.000 Beschäftigten einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Mecklenburg-Vorpommern, der Anteil an der Bruttowertschöpfung liegt bei etwa

11 Prozent. 2007 wurde im Handwerk ein Umsatz von 6,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Derzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern über 19.500 eingetragene Handwerksbetriebe, die ca. 12.000 Lehrlinge ausbilden, ein Viertel aller Auszubildenden im Land.

Der Aktionstag auf der Buga sollte die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsfaktor im Land hervorheben und den Nachwuchs für eine Handwerksausbildung und den Meisterberuf begeistern.

Mehr als 15 Aussteller aus verschiedenen Gewerken stellten traditionelle Techniken und innovative Technologien vor. Arbeiten der Ersten Mecklenburgischen Porzellanmanufaktur waren ebenso vertreten wie Parkett- und Mosaikleger-, Kunstschmiede- und Kupferarbeiten. Auch die Herstellung von Marzipan und Hutcreationen von Putzmachern wurden vorgestellt. Eine Lehrstellenbörse bot zudem freie Ausbildungsplätze in verschiedenen  Betrieben.

F.: BUGA-Kolonnaden. mm


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