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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Stralsund: Fährtenhund rettet vermutlich Menschenleben

34-Jähriger begang Suizidversuch

Stralsund – Der Einsatz eines Fährtenhundes am frühen Morgen des 13.03.2011 hat möglicherweise ein Menschenleben gerettet. Ein besorgter Mann informierte gegen 0.30 Uhr über Notruf die Polizei darüber, dass sein Kumpel per SMS seinen Suizid mittels Tabletten angekündigt habe.

Darauf wurde dessen Wohnung im Großen Diebsteig aufgesucht. Da auf Klingeln und Klopfen nicht geantwortet wurde, traten die Beamten die Wohnungstür ein. In der Wohnung wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Weiter gab es Anzeichen dafür, dass der 34-jährige Wohnungsinhaber 90 Tabletten eines starken Beruhigungsmittels genommen hatte. Durch den Einsatz eines Fährtenhundes konnte der Stralsunder gegen 1.40 Uhr nicht ansprechbar und krampfend auf dem Parkplatz am Ärztehaus Frankenwall aufgefunden werden. Der Bewusstlose wurde umgehend in die Notaufnahme des Krankenhauses eingeliefert. Nach aktuellen Prognosen wird er vermutlich überleben.


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