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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Stärken der älteren Generation nutzen

selbstständiges Leben in gewohnter Umgebung fördern
Grußwort beim Seniorenparlament: „Beeindruckendes Pensum!“

Das Mitglied des Landtages, Dr. Norbert Nieszery (SPD), hat sich in seinem Grußwort anlässlich des heute stattfindenden 5. Seniorenparlaments im Schweriner Landtag zuversichtlich gezeigt, dass die seniorenpolitischen Vorhaben der SPD/CDU-Koalition eine gute Reaktion auf die aktuellen gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen darstellen. Es sei erfreulich, dass der Bevölkerungsanteil älterer Menschen aufgrund der höheren Lebenserwartung ständig wachse. Zugleich wüchsen Aktivität und Vitalität, was er als große Chance für das Land sehe.

Nieszery: „Wir wollen das Wissen und die Erfahrung der Älteren mit den Ideen der Jüngeren verbinden. Dies kann innerhalb der Familie, aber auch außerhalb durch generationsübergreifende Projekte auf Gebieten wie Kultur, Bildung, Sport oder durch generationsübergreifendes Wohnen geschehen.“ In der Vergangenheit sei es leider nicht im immer gelungen, Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass sich Seniorenpolitik um weit mehr als Hilfe, Unterstützung und Pflege drehe.

Nieszery betonte auch das Ziel, älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstständiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Aus diesem Grunde setze man sich verstärkt für den altersgerechten Umbau von Wohnungen ein und widme der ambulanten und der teilstationären Altenhilfe größere Aufmerksamkeit als dem Bau von Altersheimen. Trotzdem gäbe es natürlich auch ein umfangreiches Paket gesundheitspolitischer Vorhaben, die unmittelbaren Einfluss auf die Verbesserung der Lebensqualität der Senioren haben werden. Dazu gehöre die Prävention, die flächendeckende gesundheitliche und pflegerische Versorgung, die Telemedizin aber auch die palliativmedizinische Versorgung für ein würdevolles Sterben.

Abschließend würdigte Nieszery die Senioren-Resolution „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ „Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass Mecklenburg-Vorpommern ein weltoffenes und tolerantes Land bleibt. Unter Ihnen sind Zeitzeugen eines menschenverachtenden Unrechtsregimes und Sie wissen, welch Geistes Kind in unserem Land leider wieder erstarkt. Dies darf nicht verharmlost werden. Im Gegenteil! Ich bitte Sie, gehen Sie auf junge Menschen zu und erzählen Sie Ihnen, was Sie schreckliches erlebt haben. Wir wissen, dass gerade Zeitzeugen bei jungen Menschen viel erreichen können.“


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