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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Sozialministerin nimmt „Effekte-Studie“ entgegen

„Werden ein Gesetz vorlegen, das die verschiedenen Interessen ausbalanciert …“

MSMit Interesse hat Sozialministerin Manuela Schwesig die Effekte-Studie zur Kenntnis genommen, die Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina (Hochschule Wismar) im Auftrag des Ministeriums erstellt hat.

Die Studie begleitet die Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG M-V), an der das Ministerium derzeit arbeitet. „Ich bin Frau Prof. Dr. Mönch-Kalina für die Erkenntnisse dankbar, die sie uns geliefert hat“, sagte Ministerin Manuela Schwesig am Dienstag.

„Wir werden ein Gesetz vorlegen, das die verschiedenen Interessen der Kita-Träger, der Kommunen, der Eltern und des Landes Mecklenburg-Vorpommern sorgsam ausbalanciert“, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig. „Eines muss aber klar sein: Im Mittelpunkt steht das Wohl der Kinder.“

Nur wenn Mädchen und Jungen beim Start ins Leben optimal gefördert werden, so die Ministerin, können sie zu kreativen, selbstbewussten Bürgerinnen und Bürgern her-anwachsen. „Diese Vorgabe gilt für alle Kinder, unabhängig davon, wie viel Geld ihre Eltern zur Verfügung haben.“

Die Effekte-Studie von Prof. Dr. Mönch-Kalina hat sich unter anderem damit beschäftigt, dass Kinder heutzutage in vielfältiger Weise Förderung benötigen. Hintergrund: 24 Prozent der 2007 in Mecklenburg-Vorpommern eingeschulten Kinder wiesen sprachliche, 18 Prozent motorische Auffälligkeiten auf.

„Ich möchte unter anderem gezielt die Betreuung dieser Kinder verbessern“, sagte Ministerin Manuela Schwesig. „Wir sollten jetzt darüber diskutieren, wie wir die Erkenntnisse aus der Effekte-Studie am besten umsetzen.“

Die Effekte-Studie wird am heutigen Dienstag auf der Internet-Seite www.kita-portal.de veröffentlicht.


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