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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Sind Energiesparlampen ökologisch sinnvoll?

Wolfgang Waldmüller: Quecksilberproblematik spricht für ein Aussetzen des Glühbirnenverbots

Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wolfgang Waldmüller, spricht sich angesichts immer neuer Erkenntnisse zur  Quecksilberproblematik bei Energiesparlampen für ein Aussetzen des Glühbirnenverbots aus.

„Das Vorgehen auf europäischer Ebene wurde bereits vor und bei der Einführung des Glühbirnenverbotes kritisiert. Obwohl bereits damals Anhaltspunkte für eine Umweltbelastung durch Energiesparlampen bestanden, wurde eine Diskussion im Plenum des Europaparlaments zu dieser Problematik nicht geführt und das Verbot der Glühbirne auf den Weg gebracht. Nachdem klar ist, dass bei zerbrechenden Energiesparlampen deutlich erhöhte Quecksilberbelastungen auf die Verbraucher einwirken, gibt es jetzt auch neue Erkenntnisse hinsichtlich der Entsorgung alter Energiesparlampen. So zeigt sich, dass das Quecksilber aus den gebrauchten Energiesparlampen offenbar nicht wiederverwertet wird. Recyclingfirmen sind nach Medienberichten dazu übergegangen, das hochgiftige Quecksilber in Fässern verpackt in Salzstöcken einzulagern. All diese Sachverhalte zeigen, dass das Verbot von normalen Glühbirnen nicht endgültig durchdacht war und die ökologischen wie gesundheitlichen Aspekte der Energiesparlampen nicht ausreichend analysiert waren. Ich unterstütze daher die Position der Niedersächsischen Landesregierung, ein Aussetzen des Glühbirnenverbotes zu fordern“, so Wolfgang Waldmüller abschließend.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion


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