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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Schweriner „Eiskristall“ glänzt wieder

Schröder: Stadtteiltreff für die Bewohner

turmblickDas „Eiskristall“ am Berliner Platz in Schwerin ist zu einem Stadtteiltreff umgebaut worden. „Das lange leer stehende Gebäude wurde von vielen freiwilligen Helfern aus seinem Dornröschenschlaf erweckt“, sagte Baustaatssekretär Sebastian Schröder am Donnerstag bei der feierlichen Einweihung in der Landeshauptstadt. „Entstanden ist ein Stadtteil-, Kommunikations- und Kulturtreff, der dazu beitragen soll, dass sich die Bewohner in ihrem Stadtteil wohlfühlen.“ Träger des Projektes ist der Verein „Die Platte lebt e.V.“.

Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung unterstützte das Vorhaben in Neu Zippendorf. Die Gesamtkosten von mehr als 92.500 Euro wurden im Rahmen der Städtebauförderung finanziert. In dem ehemaligen Eiscafe´ wurden die Räume saniert sowie Maler- und Fußbodenarbeiten durchgeführt. Dabei haben viele freiwillige Helfer, unter anderem auch aus dem Verein „Die Platte lebt e.V.“, mitgeholfen. „Engagement der Bürger und Eigeninitiative sind von großer Bedeutung für die Entwicklung eines Stadtteils“, sagte Schröder. „Diese ehrenamtliche Unterstützung passt gut zu dem Profil des Programms „Soziale Stadt“. Deshalb wurde das Projekt als Modellvorhaben in das Förderprogramm aufgenommen.“

Seit 2006 können in diesem Programm Modellvorhaben gefördert werden. Es gewährt den Kommunen, den Eigenanteil durch Eigenleistungen von Dritten zu erbringen. So verzichtet die Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS) als Eigentümer des Gebäudes unter anderem für drei Jahre weitgehend auf die Miete.

365 Tage im Jahr heißt der neue Stadtteiltreff seine Gäste willkommen und bietet Beratungen bei der Jobsuche, Vorträge und Lesungen an. Mit der Ausstellung zur Geschichte des Großen Dreesch präsentiert das „Eiskristall“, das seinen Namen dem Kunstobjekt vor dem Eingang verdankt, auch gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte. „Damit gilt das „Eiskristall“ als neuer Anlaufpunkt und wirkt vielleicht auch etwas der Vereinsamung und Anonymität in einem so großen Stadtteil entgegen“, so Schröder.

F.: Auch die Stadtteilzeitung „Der Turmblick“ berichtet in der aktuellen Ausgabe vom Februar 2009 über die Eröffnung des „Eiskristalles“ und die notwendigen Vorarbeiten hierfür.


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