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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Schwarz-Gelbes Niederknien vor Atomlobby

Schwarz-Gelbes Niederknien vor Atomlobby riskiert zukunftsfähige Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern.

Koalitionsgespräche um Ausstieg aus dem Atomausstieg gefährden unternehmerische Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Vor dem Hintergrund der Koalitionsgespräche in Berlin zur Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke hat der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte, vor einer zumindest fahrlässigen Gefährdung der wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Land durch Schwarz-Gelb gewarnt.

„In unserem Bundesland gibt es inzwischen eine Vielzahl von Unternehmen und Produktionsstätten für den Anlagenbau im Bereich Erneuerbare Energien, wie z.B. Produktionsstätten für Windkraftanlagen, und damit eine bedeutende Zahl von Arbeitsplätzen in diesem Sektor. Die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke wird die weitere Entwicklung dieser Unternehmen und damit den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig schädigen“, so Schulte.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses verwies in diesem Zusammenhang auch auf die gestrige Ankündigung der Ökoenergie-Branche, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der deutschen Energieversorgung bis zum Jahr 2020 von heute 10 auf 28 Prozent steigern zu wollen. Voraussetzung sei laut Bundesverband Erneuerbare Energie aber, dass Schwarz-Gelb den Ökostrom nicht mit längeren Atomlaufzeiten an die Wand fahre.

„Es muss deshalb die Frage erlaubt sein, ob Landeswirtschaftsminister Jürgen Seidel und Bundeskanzlerin Angela Merkel den Ausbau Erneuerbarer Energien tatsächlich leichtsinnig vor die Wand fahren und damit die ohnehin dünn gesäten Arbeitsplätze und Unternehmen hier in Mecklenburg-Vorpommern gefährden wollen“, so Schulte abschließend.

SPD-Landtagsfraktion


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