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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Schutzmaßnahmen im ZLN Lubmin/Rubenow werden angepasst

Caffier: mögliche Baumaßnahmen nicht ausgeschlossen

Als Ergebnis regelmäßig stattfindender Überprüfungen eines umfassenden Sicherungs- und Schutzkonzeptes des atomaren Zwischenlagers in Lubmin/ Rubenow werden die Sicherungsmaßnahmen in der nächsten Zeit optimiert. Wie das Ministerium für Inneres und Sport MV mitteilte, habe die abstrakt-generelle Gefährdungslage, die sich insbesondere aus dem islamistischen Terrorismus ergebe, zu einer Neubewertung der erforderlichen Sicherungs-maßnahmen für alle atomaren Zwischenlager in Deutschland geführt.

Innenminister Lorenz Caffier sagte dazu: „Kerntechnische Anlagen zählen zu den am besten geschützten Industrieanlagen in Deutschland. Die darin festgelegten Objektsicherungsmaßnahmen werden regelmäßig überprüft und angepasst. Diese Anpassung betrifft alle Zwischenlager in Deutschland, also auch das Zwischenlager Nord in Rubenow. Das schließt auch mögliche Baumaßnahmen am Standort nicht aus“.

Ein mittelbarer oder unmittelbarer Zusammenhang mit den Ereignissen in Japan und dem sogenannten Stresstest, dem das Zwischenlager Nord unterzogen werden soll, bestehe laut Ministerium nicht.


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