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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„Schutz von Umwelt und Natur bedeutet Bestandsschutz der Kur- und Erholungsorte“

Das originäre Interesse des Bäderverbandes M-V e.V. liegt im Schutz der Kur- und Erholungsorte Mecklenburg-Vorpommerns, so der neu gewählte Präsident des Bäderverbandes M-V e.V., Andreas Kuhn.Wir sind stolz auf unsere modernen, traditionsreichen Kurorte in gesunder unverbauter Natur. Unser Schatz ist neben den anderen ortsgebundenen Heilmitteln das Meer, zu dem auch der Bodden zählt. So fordern die Mitglieder des Bäderverbandes M-V e.V. unsere größten Güter, die gesunde Umwelt und Natur, die die Basis für die Anerkennung des staatlichen Qualitätszertifikats als Kur- und Erholungsort sind, zu schützen. Es ist erklärtes Ziel „Gesundheitsland Nr. 1 in Deutschland“ zu werden. Nur mit einer gesunden Umwelt und einer intakten Natur ist dieses Ziel erreichbar.
Hinzu kommt natürlich die notwendige Infrastruktur, in die bereits viel investiert wurde, gepaart mit der vorhandenen Fachkompetenz. Wir gehen davon aus, dass die Verantwortlichen im Land alles dafür tun werden, dieses gesteckte Ziel nicht in Frage zu stellen und den prosperierenden Wirtschaftszweig Gesundheitstourismus / Tourismus weiter unterstützen, ist Kuhn überzeugt. Es ist gut, dass der Investor Dong Energy nach einer bekannt gewordenen Umweltstudie erhebliche Umweltbelastungen durch die bis jetzt vorgesehenen Technologieverfahren einräumt. Nur so kann entsprechend einer belastungsfreien Umwelt gehandelt werden. Der Bäderverband M-V e.V. fordert eindringlich die detaillierte Prüfung und Einbeziehung der Gutachten im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, Steinkohlekraftwerk Lubmin, die Gutachten weiterhin genauestens zu prüfen und entsprechend zu berücksichtigen. Oberste Priorität muss dem Bestandsschutz der Kur- und Erholungsorte und damit der Sicherung von wertvollen Arbeitsplätzen im Tourismus und Gesundheitstourismus gelten.
Ca. 75 % aller Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern werden in den Kur- und Erholungsorten realisiert. In den meisten Küstenregionen unseres Landes arbeiten 80 – 90 % der erwerbstätigen Bevölkerung im Tourismus und der Gesundheitswirtschaft. Kuhn ist davon überzeugt, dass bei allen Entscheidungen um das Steinkohlekraftwerk im Seebad Lubmin dieses niemals außer Acht gelassen wird.


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