Nach Ansicht der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Fraktion der Linkspartei.PDS, Regine Lück, kann der Rückgang der Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer mehr Beschäftigte zu Niedriglöhnen arbeiten müssen, von denen sie ihre und die Existenz ihrer Familien nicht sichern können.

„Unternehmen greifen zunehmend auf geringfügig Beschäftigte, Teilzeitkräfte und Leiharbeiter zurück. Es ist ein Skandal, dass Zeitarbeitsfirmen die Beschäftigten mit Hungerlöhnen abspeisen und selbst enorme Gewinne machen. Es ist allerhöchste Zeit, dass dieser menschenunwürdige Lohnpolitik ein Riegel vorgeschoben und der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wird. Von Arbeit muss man leben können“, betonte sie.

Die SPD, die seit Monaten über einen gesetzlichen Mindestlohn redet, sollte endlich Nägel mit Köpfen machen und die Betroffenen nicht länger im Regen stehen lassen.