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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Schlotmann fordert mehr Verständnis für Arbeit der Straßenwärter

Bei einer Veranstaltung mit Straßenwärterinnen und Straßenwärtern heute in Malchow (Landkreis Müritz) forderte Verkehrsminister Volker Schlotmann mehr Verständnis für Straßenwärter.

„Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen dafür, dass die Straßen im Sommer und im Winter sicher befahren werden können und dass die Brücken den Verkehr aushalten. Baustellen sind nicht schön, aber notwendig“, erklärte Schlotmann. Er könne verstehen, dass kein Autofahrer sich über eine Baustelle oder Tempolimits wegen Grünpflege freue. „Auf maroden, mit Gras überwachsenen Straßen möchte aber auch niemand fahren“, sagte er.

Schlotmann betonte, man werde Baustellen in Urlaubsregionen im Land soweit wie möglich vermeiden. „In Feriengebieten bauen wir nur während der Urlaubszeit, wenn es absolut notwendig ist“, sagte er. Derzeit werden die Autobahnbrücken bei Kavelstorf und über die Hafenbahn bei Rostock im Zuge der A 19 saniert. „Beides ist notwendig, damit der Verkehr auch in Zukunft sicher über die Brücken fließen kann.“ Unumgänglich sei auch die Sanierung der alten Rügenbrücke, die im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll. Um um Verständnis für Baustellen zu werben, will Schlotmann in den kommenden Monaten am Baustellenende Schilder mit der Aufschrift „Vielen Dank für Ihr Verständnis – wir investieren in die Zukunft“ aufstellen lassen.

Insgesamt rund 750 Straßenwärter sind in den insgesamt 24 Straßenmeistereien und sieben Autobahnmeistereien des Landes für die Unterhaltung der Landes- und Bundesstraßen sowie der Autobahnen zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem regelmäßige Zustandsüberprüfungen und kleinere Ausbesserungsarbeiten an Straßen und Brücken, das Beschildern und Markieren, das Absichern von Arbeits- und Gefahrenstellen, das Anlegen und Pflegen von Grünflächen sowie der Winterdienst. Sie betreuen ein Straßennetz von rund 6.500 Kilometern (1.950 Kilometer Bundesstraßen, 3.300 Kilometer Landesstraßen und 1.250 Kilometer Kreisstraßen) sowie zusätzlich 570 Kilometer Bundesautobahnen.


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