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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Schleusen-Rundgang auf der Müritz-Elde-Wasserstraße

Stein: Schleusen unerlässlich für Berufsschifffahrt und Freizeitkapitäne

Mitglieder des Arbeitskreises Bau, Verkehr und Landesentwicklung der CDU-Landtagsfraktion haben sich heute gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg und Vertretern des Schifffahrtsamtes Lauenburg über den Zustand der Schleusen auf der Müritz-Elde-Wasserstraße informiert. U. a. wegen der unumgänglichen Bauarbeiten an der Schleuse Lewitz war die bei Wassersportlern beliebte Mecklenburgische Seenplatte zu Saisonbeginn nur schwer erreichbar. „Wir haben heute einen guten Eindruck über die Sanierung der Schleuse Lewitz und den Zustand der Schleusen Garwitz und Neustadt Glewe erhalten, uns aber auch über den Zustand der Bauwerke an der Müritz-Elde-Wasserstraße insgesamt ein Bild machen können“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein nach der mehrstündigen Bootstour.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem, was seit 1990 erreicht wurde. Allein für die Bewirtschaftung des mecklenburgischen Teils der Wasserstraße sind 220 Mitarbeiter tätig. Jährlich werden 11 -12 Millionen Euro im Land investiert. Davon profitieren vor allem einheimische Firmen. Gezeigt hat sich, dass der Betrieb automatischer Schleusenwerke funktioniert und auch für Laien unproblematisch möglich ist. Die beiden Herausforderungen der Zukunft sind die Wasserrahmenrichtlinie der EU, die u. a. den teuren Bau von Fischtreppen erzwingt und die künftige Verbringung des Baggergutes, welches bei der Erhaltung des Wasserweges anfällt. Schleusen sind unverzichtbar für die Schiffbarkeit und Erreichbarkeit unserer Binnengewässer und Urlaubsregionen. Dies gilt für die Berufsschifffahrt genauso wie für die tausenden Wassertouristen, die uns jedes Jahr besuchen. Die Wasserstraßen werden völlig zu Unrecht öffentlich nur selten wahrgenommen. Dies wird ihrer wachsenden Bedeutung nicht gerecht. Die diesjährigen Einschränkungen durch die Bauarbeiten an den Schleusenwerken in Fürstenberg und Lewitz haben deutlich gemacht, wie wichtig gerade der wassergebundene Tourismus inzwischen geworden ist. Klar ist, dass sich nicht jede dringend erforderliche Sanierung an den Schleusen außerhalb der Tourismussaison legen lässt. Allerdings haben wir gegenüber dem Schifffahrtsamt noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass Einschränkungen der Schiffbarkeit stärker begrenzt werden sollten“, so Peter Stein.


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