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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Rund 200 Gartenlaubeneinbrüche im laufenden Jahr

Polizeiinspektion Ludwigslust rät zur Abstimmung vor Ort mit Kontaktbeamten

Gartenlauben und Bootshäuser jetzt sichern und vor Einbrechern schützen
In den Kleingarten- und Bootsschuppenanlagen beginnt nun wieder die Winterfestmachung. Ein Hauptaugenmerk sollte dabei unbedingt auf die Sicherung der Gebäude bzw. der Werkzeug- und Geräteschuppen gelegt werden, denn leider muss die Polizei, insbesondere in den Wintermonaten, immer wieder Einbrüche in Garten- und Bootshäuser registrieren.

So wurden im Landkreis Ludwigslust-Parchim im laufenden Jahr bislang rund 200  Gartenlaubeneinbrüche zur Anzeige gebracht. Dabei sind die Täter in vielen Fällen auf der Suche nach Wertgegenständen und hinterlassen bei ihren Diebestouren in aller Regel auch Sachschäden, die nicht selten den Wert des Diebesgutes übersteigen. Es sind aber auch Einzelfälle bekannt, in denen die Täter auf der Suche nach Lebensmitteln waren oder sogar in den Gartenhäusern nächtigten.

Grund genug spätestens jetzt entsprechende Vorsorge zum Schutz vor Einbrechern zu treffen. Dabei sollte man seinen Garten bzw. seine Bootshausanlage ruhig einmal mit den Augen eines Einbrechers betrachten, um so Schwachpunkte analysieren zu können. Beliebte Einstiegspunkte sind nach wie vor Fenster, Türen und Dachluken.

Die Polizei rät:
– Statten sie deshalb ihre Gebäude mit einem stabilen und soliden Grundschutz aus. Lagern sie keine Gegenstände von Wert im Garten- oder Bootshaus. Insbesondere auf Unterhaltungselektronik und Bootsmotoren haben es Diebe häufig abgesehen.
– Demontieren sie Satellitenantennen, kennzeichnen sie Werkzeuge und Geräte und notieren sie vorhandene Seriennummern.
– Kisten, Leitern und Mülltonnen könnten als Steighilfe dienen, schließen sie diese deshalb weg.
– Verstecken sie keine Zweitschlüssel in Blumentöpfen, unter Fußmatten u.a.
– Überprüfen sie ihren Garten bzw. ihren Bootsschuppen auch in den Wintermonaten regelmäßig. Nehmen sie diesbezüglich auch Kontakt mit ihrem Vereinsvorstand auf, um bestenfalls gemeinsame Kontrollgänge zu unternehmen.

Trotz aller Vorsorge gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbrechern.

– Im Schadensfall informieren sie sofort die Polizei und verändern den Tatort nicht.
– Begeben sie sich nicht in Gefahr, versuchen sie niemals einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat zu stellen. Rufen sie über den Notruf 110 immer die Polizei.

Weitere Informationen und kostenlose Beratungen bietet die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Schwerin (Tel. 0385/ 6171683) an. Auch im Internet (www.polizei-beratung.de) finden sich weiterführende Informationen zu diesem Thema. Vereinsvorständen wird darüber hinaus die Möglichkeit geboten, sich zu konkreten Gegebenheiten und Belangen vor Ort mit der Polizei abzustimmen. Dies ist mit den jeweils zuständigen Kontaktbeamten jederzeit möglich, die sie über ihr zuständiges Polizeirevier erreichen.


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