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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Rostocker Fracht- und Fischereihafen

Schröder: Wichtiger Zugang zur Ostsee„Mit dem Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) steht gemeinsam mit dem Seehafen Rostock der allgemeinen Schifffahrt und der gewerblichen Wirtschaft ein wichtiger und leistungsfähiger Zugang zur Ostsee zur Verfügung“, sagte Sebastian Schröder, Staatssekretär für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, heute beim Jahresempfang im RFH. „Trotz der aktuellen Krise rechnen wir mit langfristig steigenden Transportanforderungen“, sagte Schröder. „Wir unterstützen die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH auch in Zukunft bei der Verbesserung der erforderlichen Hafeninfrastruktur“, signalisierte der Staatssekretär. Auf Grund der guten seewärtigen-, straßen- und schienenseitigen Erreichbarkeit ist der RFH ein bevorzugter Transithafen für Skandinavien, das Baltikum und weite Teile Osteuropas.

Für die infrastrukturelle Entwicklung des Hafen- und Gewerbegebietes wurden seit 1990 Zuschüsse von der Europäischen Union, vom Bund und vom Land in Höhe von rund 21 Millionen Euro bewilligt. Die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH hat davon beispielsweise in den Jahren 2007/2008 einen Bereich der Warnowkaianlage für schwere Projekt- und Holzladungen hergerichtet. Darüber hinaus wurde die Anlage wegen steigender Waggongabfertigungen mit einem zweiten Gleis an das überregionale Gleisnetz angeschlossen. Von den knapp 2,3 Millionen Euro Gesamtkosten hierfür wurden rund 200.000 Euro vom Land investiert, rund 1,5 Millionen Euro waren EFRE-Mittel. „Damit reagierte der Hafen auf gestiegene Kundenanforderungen und verbesserte seine Wettbewerbsfähigkeit“, so der Verkehrsstaatssekretär.

„Dennoch sind besonders Hafenflächen knapp, so dass auch der Rostocker Fracht- und Fischereihafen vor der Herausforderung steht, freie Flächen als Industrieflächen auszuweisen“, so Schröder. „Hafenaffine Industrieansiedlungen tragen zu mehr Umschlag, Beschäftigung und Wertschöpfung bei.“

Neben Holz- und Projektladungen ist der RFH ein erfolgreicher Umschlagsplatz für Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte aller Art sowie ein attraktives Gewerbegebiet. Ziel des Hafens ist die Verstärkung der Logistik- und Dienstleitungsangebote. Im RFH-Gewerbegebiet sind etwa 160 mittelständische Unternehmen unterschiedlichster Branchen mit rund 1.500 Beschäftigten angesiedelt.


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