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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ringstorff würdigt Leistungen des Universitätsklinikums Greifswald

„Das Universitätsklinikum Greifswald ist einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte in Mecklenburg-Vorpommern.

Seine Ausstrahlung geht weit über unser Land hinaus. So hat sich Greifswald zu einem anerkannten Zentrum der Telemedizin entwickelt. Das Tumorzentrum ist Initiator eines telemedizinischen Netzwerkes in der Euroregion POMERANIA. In Greifswald wird bald die modernste Universitätsklinik Deutschlands fertiggestellt. Mit dem Forschungsschwerpunkt Community Medicine ist man deutschlandweit führend und entspricht den Bedürfnissen der Patienten nach individueller Diagnose und Versorgung. Mit der Ausrichtung der Medizinischen Fakultät auf den Forschungs- und Versorgungsschwerpunkt Community Medicine haben Sie einen wichtigen Schritt Richtung Medizin der Zukunft getan.“ Dies sagte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff heute in Greifswald auf dem Neujahrsempfang des Universitätsklinikums der Hansestadt.

Für die Zukunftsfähigkeit des Landes seien die Universitäten und Kliniken von großer Bedeutung. Mit dem Landeshochschulgesetz und den Zielvereinbarungen sei es gelungen, gemeinsam den Weg zur stärkeren Profilierung der Hochschulen und zur Konzentration der Kräfte zu ebnen.

Weiterhin hob der Ministerpräsident die praxisnahe und patientenorientierte Ausbildung der Studenten hervor. Greifswald werde deshalb als Studienort immer beliebter und nehme nach der ZVS-Statistik bereits Platz zwei hinter der Berliner Charité ein.

Als Innovation „made in MV“ und als „Exportschlager“ bezeichnete Ringstorff das an der Universitätsklinik Greifswald entwickelte Modell der Telegesundheitsschwester zur Gewährleistung einer patientenfreundlichen medizinischen Versorgung auch auf dem Lande.

Von besonderer Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern, das Gesundheitsland Nummer eins in Deutschland werden will, sei auch eine der größten Gesundheitsstudien zur Erforschung von Volkskrankheiten. Zentrales Anliegen dieses Kooperationsprojektes der Universität Greifswald mit der Siemens AG sei die Erfüllung eines alten Menschheitstraumes: Krankheiten erkennen, bevor sie ausbrechen.

„Wer die Zukunft erfolgreich gestalten will, der braucht exzellente Hochschulen. Sie sind Motoren für Bildung, Innovation und Fortschritt. Mecklenburg-Vorpommern verfügt über ein beachtliches Potenzial zur Ausbildung des akademischen Nachwuchses, zur Förderung sowohl der Grundlagen- als auch der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung sowie des Technologie- und Wissenstransfers. Dieses Potenzial wollen und müssen wir nutzen für den weiteren Ausbau des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern. Das Universitätsklinikum Greifswald hat mutige Schritte in die Zukunft gewagt. Nutzen Sie diesen Vorsprung!“, so Ministerpräsident Ringstorff zum Abschluss seiner Rede.


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