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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ringguth: Sorgen der Landespolizei ernst nehmen!

Der Innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wolf-Dieter Ringguth, wies heute die Kritik des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, die Polizeiliche Kriminalstatistik 2007 sei geschönt, zurück.

Gleichzeitig mahnte er erneut, die Landespolizei bedarfsgerecht auszustatten.

„Unmittelbar im Anschluss an die Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2007 durch Innenminister Lorenz Caffier wurde die Statistik als unrichtig kritisiert. Diese Behauptungen hat der Minister jedoch als unwahr zurückgewiesen. Nichts desto trotz müssen die Sorgen der Polizeibeamtinnen und -beamten erst genommen werden“, unterstrich Wolf-Dieter Ringguth.

Der CDU-Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern eine im Bundesdurchschnitt erfreulich hohe Aufklärungsquote von rund 60 Prozent habe. Diese Quote müsse nicht nur gehalten, sondern verbessert werden, um die Attraktivität des Landes für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Touristen zu erhöhen. Dafür seien gut ausgebildete und hoch motivierte Einsatzkräfte erforderlich.

„Die Polizei muss auch künftig in der Lage sein, der veränderten Qualität bei der Begehung von Straftaten gerecht zu werden. Die am 3. April 2008 im Innenausschuss durchgeführte Anhörung zur Situation der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat gezeigt, dass verstärkte Anstrengungen erforderlich sind, um die Leistungsfähigkeit der Landespolizei zu erhalten und zu erhöhen. Dazu gehört in erster Linie eine ausreichende Personalausstattung.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter weist in einer Presseinformation vom 13. April zu Recht darauf hin, dass in den kommenden Jahren viele Beamte in den Ruhestand treten. Diese Polizisten gilt es durch gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte zu ersetzen. Die Koalition stellt so die Weichen dafür, dass die Vereinbarung des Koalitionsvertrages umgesetzt wird. Die Einsatzfähigkeit der Landespolizei in der Fläche wird gestärkt, Mecklenburg-Vorpommern bleibt ein sicheres Land“, so Wolf-Dieter Ringguth abschließend.


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