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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Radfahrstraße führt in die Greifswalder Stadtrandsiedlung

Zurzeit gilt wegen einiger Restbauarbeiten an der Einbindung zur Osnabrücker Straße in der Verlängerten Scharnhorststraße noch eine  Durchfahrsperre.

Das Tiefbau- und Grünflächenamt – Bereich Verkehrslenkung- wird diese Sperre in Kürze aufheben und die Anordnung Radfahrstraße treffen. Damit wird die Fahrbahn der Verlängerten Scharnhorststraße zum breiten Radweg. Der Autoverkehr wird durch ein Zusatzschild ausnahmsweise zugelassen. Autofahrer müssen sich in ihrer Geschwindigkeit anpassen (max. 30 km/h)  Die Radfahrer dürfen auf der Fahrbahn nebeneinander fahren.

Damit bleiben alle Grundstücke für Anlieger mit dem Auto erreichbar. Die Straße wird für den gebietsfremden Durchgangsverkehr unattraktiver. Der Schulweg für die vielen Kinder, die in der Stadtrandsiedlung wohnen, wird noch sicherer.

Die Verlängerte Scharnhorststraße dient zukünftig und langfristig als Erschließungsstraße für neue Wohnbaugebiete zwischen Fleischervorstadt und Stadtrandsiedlung. Die Erschließung der Wohngebiete über die Verlängerte Scharnhorststraße ist als ein wichtiges Planungsziel der Bahnparallele in der Begründung der Planfeststellung und der Kreuzungsvereinbarung aufgeführt worden. In der Osnabrücker Straße ist eigens für die Anbindung in die Scharnhorststraße eine Linksabbiegespur  gebaut worden.

Baudezernent Jörg Hochheim betont, dass die  Entwicklung der Verkehrssituation weiter beobachtet wird. Sollte sich zeigen, dass die Anordnung Radfahrstraße nicht die gewünschte Wirkung zeigt, denkt er daran, weitere verkehrsbeschränkende Maßnahmen einzuleiten.


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