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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Pleiten, Pech, Blindflüge und Autopannen des Bundesumweltministers

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Linksfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Methling, reiht sich die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel geplante Erhöhung der Zwangsbeimischung von Ethanol in Normal- und Superbenzin in eine ganze Serie von Pleiten, Pech, Blindflügen und Autopannen des Ministers.


„Nach dem Schlingerkurs in der Frage Tempolimit, der Nachrüstung von Pkw mit ‚geprüften’ Rußfiltern, die gar nicht in der Lage waren, Ruß zu filtern, verunsichert Gabriel jetzt mit dem Beimischungszwang erneut Tausende von Autofahrern“, erklärte Methling am Mittwoch.

Die Verwendung von Biosprit müsse ohnehin mit Skepsis betrachtet werden. „Die Ökobilanz einer solchen Zwangsbeimischung ist sehr fraglich“, sagte Methling. Dem klimaneutralen Effekt beim Verbrennen von Biosprit stünden erhebliche negative Effekte bei Produktion, Ernte und Herstellung gegenüber. Zudem sei der Flächenverbrauch etwa bei Raps enorm.

„Keinesfalls dürfen erneut ärmere Menschen, die weder das Geld für eine Umrüstung ihrer Fahrzeuge haben, geschweige denn sich neue Fahrzeuge anschaffen können, ungleich stärker belastet werden“, forderte Methling. „Für diese Personengruppen muss eine ausreichende staatliche Förderung der Fahrzeugumrüstung gesichert werden.“


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