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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

PISA-Ergebnisse sollten optimistisch stimmen

Entscheidend ist Erreichen der Halbierung der Schulabbrecherquote

„Die heute veröffentlichen PISA- Ergebnisse zeigen, dass sich die Bildungserfolge in Mecklenburg-Vorpommern langsam, aber sicher einstellen“, kommentierte Mathias Brodkorb, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die heutige PISA-Veröffentlichung.

Mecklenburg-Vorpommern hat mit 515 Punkten sehr gut in der naturwissenschaftlichen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler abgeschnitten. Damit liegen wir im Bundesdurchschnitt (516) im guten Mittelfeld und über dem OECD-Durchschnitt (500). Im Fach Mathematik liegen wir sowohl im OECD- als auch im Deutschlandvergleich im Mittelfeld. Nur Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen liegen besser. „Das sind für uns sehr positive Signale.“

Keineswegs zufrieden stellen könne jedoch das Ergebnis bei der Lesekompetenz. MV erreicht hier 480 Punkte, nur Hamburg und Bremen liegen im deutschlandweiten Vergleich schlechter. Im Vergleich zu den Siegerländern Korea und Finnland mit 556 und 547 Punkten bestehe akuter Handlungsbedarf. „Der Zusammenhang zur höchsten Schulabbrecherquote in Deutschland zeigt sich hier in eklatanter Weise“, so Brodkorb. Die SPD-Fraktion richte deshalb ihren Schwerpunkt in der künftigen Schulpolitik vorrangig auf die Reduzierung der Schulabbrecherquote im Land um mindestens die Hälfte. „Wenn man etwas von Finnland lernen kann, dann Eines: Kein Kind darf zurückgelassen werden, jeder muss eine solide Ausbildung erhalten. Wenn wir hier vorankommen, dann verbessern sich unsere PISA-Ergebnisse insgesamt ganz automatisch.“, so Brodkorb abschließend.


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