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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Pflanzeninstallation in der Kirche endet mit Gemeindefest

Abschluss der Ausstellung „Ein Garten Eden“


Am kommenden Wochenende wird in Demmin mit einem Konzert des Duos „InBetween“ sowie mit einer lautlosen Disco, einem festlichen Gottesdienst und einem Pflanzenbasar der Abschluss der Ausstellung „Ein Garten Eden 2015“ gefeiert.

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„Ein Garten Eden 2015“, zu dem die Kirchengemeinde St. Bartholomaei in Demmin seit Pfingsten einlud, endet am kommenden Wochenende. Während des dreiwöchigen Ausstellungszeitraums kamen nach Angaben des Organisationsteams durchschnittlich rund 200 Besucher täglich und damit insgesamt mehrere tausend Besucher in die außergewöhnliche Pflanzeninstallation in der St.-Bartholomaei-Kirche.

Zu den besonderen Veranstaltungen, wie beispielsweise den Wochenendkonzerten, wurden außerdem jeweils bis zu 300 Menschen gezählt. Das Abschlusskonzert des „Garten Eden“ ist am kommenden Sonnabend, 13. Juni, um 19.30 Uhr zu hören.

Das Duo „InBetween“ spielt „ZwischenZeitRaumKlang“ auf Harfe und Flöte. Am kommenden Sonntag, 14. Juni, findet um 10 Uhr der Abschlussgottesdienst mit Pastorin Franziska Pätzold und Propst Gerd Panknin statt, an den sich ein Gemeindefest mit einem Mittags-Imbiss, einem Markt der Möglichkeiten und einem Pflanzenbasar anschließt. Um 15 Uhr endet dann „Ein Garten Eden 2015“ mit dem Abschlusssegen.

Wasser, Nymphen, Liebeslieder

Das Duo „InBetween“, bestehend aus Flötistin Ev Pielucha-Freiwald und Harfenistin Sophia Warczak, entführt den Zuhörer unter dem Titel „Wasser, Nymphen, Liebeslieder“ in mystische Welten voller Fabelwesen. Die Musikerinnen bringen romantische Werke von Claude Debussy zum Klingen, spielen Musik von Christoph Willibald Gluck und bekannte Melodien, wie die Moldau von Bed?ich Smetana.

Mit dem perlenden Rauschen der Harfe und den glasklaren Tönen der Flöte wollen Ev Pielucha-Freiwald und Sophia Warczak die klanglichen Möglichkeiten des „Garten Eden“ ausloten und die Zuhörenden für eine Weile aus dem Alltag entführen.

Stiller Tanz mit Kopfhörern

Nach dem Konzert des Duos „InBetween“ erwartet die „Garten Eden“-Besucher mit der Silent-Disco am selben Abend ein weiterer Höhepunkt des Abschlusswochenendes. Ab 22 Uhr gibt es „Musik zum Träumen und Tanzen“ in der Kirche. Der besondere Clou dabei ist, dass für die Besucher die Musik nur über Kopfhörer zu hören ist, für Außenstehende bleibt es still im „Garten Eden“. Die mit den ausleihbaren Kopfhörern ausgestatteten Disco-Besucher hingegen können aus verschiedenen Musikstilen wählen, die von drei DJs eingespielt werden.

Organisationsteam zieht positives Fazit

Bereits wenige Tage vor dem Abschluss der Ausstellung hat das Organisationsteam ein positives Fazit gezogen. Das reichhaltige Programm sei von allen Seiten sehr gut angenommen worden. Mit der Resonanz auf die ungewöhnliche Ausstellung und die vielfältigen Veranstaltungen seien Kirchengemeinde und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer sehr zufrieden, hieß es seitens des Organisationsteams.

In Gesprächen mit Ausstellungsbesuchern habe sich zudem gezeigt, dass nicht nur das besondere Konzept des „Garten Eden“, sondern auch der Ansatz einer offenen, nach außen gewandten Kirche auf große Zustimmung traf. Viele Besucher hätten das Gespräch gesucht, die Kirche aber auch als einen Ort der Ruhe und Einkehr genossen, so die Bilanz des Organisationsteams.

Sehen – Hören – Fühlen

„Ein Garten Eden 2015“ verwandelte die St.-Bartholomaei-Kirche mittels lebender Bäume, Hecken und Kräuter für drei Wochen in ein grünes Paradies, das mit allen Sinnen erlebbar war. Im vergangenen Sommer gestaltete Gartenarchitekt Gabriel Jilg unter dem Titel „Garten Eden 2014 – Jubeln sollen alle Bäume des Waldes“ die Heilig-Geist-Kirche am Münchener Viktualienmarkt in ähnlicher Weise. Seit dem Pfingstwochenende war diese außergewöhnliche Installation mit einer Melange aus Natur, Kunst und Kontemplation unter dem Motto „Sehen – Hören – Fühlen“ in Demmin in vielfältiger Weise erfahrbar.

Thematische Veranstaltungen und Konzerte

Gabriel Jilg hatte sein Projekt für die St.-Bartholomaei-Kirche komplett neu entworfen und sich dabei von der pommerschen Natur, von der Landschaft und der hiesigen Identität inspirieren lassen. So entstand ein einzigartiges Kunstwerk, das so bislang nicht zu sehen war. Die verschiedenen Pflanzen, ein Kräutergarten, Brunnen und Gebetsnischen veränderten die Kirche auf ganz neue Art, weckten Emotionen und rührten die Besucher auf ungeahnte Weise an.

Zahlreiche thematische Veranstaltungen und Konzerte begleiteten den „Garten Eden“.

Sebastian Kühl
Pressesprecher und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit / Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Foto/Michels


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