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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ost-West-Angleichung bei Ost-West-Angleichung bei Ärztehonoraren ist überfällig ist überfällig

Nach Ansicht der gesundheitspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke, waren die Ausführungen des Sozialministers Erwin Sellering gestern im Sozialausschuss zur künftigen Sicherung der flächendeckenden ärztlichen Versorgung wenig erhellend.

„Der Sozialminister blieb an vielen Stellen sehr vage, insbesondere was die Situation in Mecklenburg-Vorpommern betrifft“, erklärte Frau Dr. Linke am Mittwoch. „Wir verfügen im Land über eine gute ärztliche Versorgung, aber die Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte ist besorgniserregend“, so Frau Dr. Linke. „Zur Förderung des Nachwuchses ist in erster Linie eine Ost-West-Angleichung der Honorare erforderlich. Dafür muss sich der Sozialminister stark machen“, betonte sie.

Darüber hinaus müsse das Land dafür Sorge tragen, dass das seit 2005 erfolgreiche Programm Gemeindeschwester „AGNES“ über 2008 weitergeführt werden kann. „Wenn das Programm Ende des Jahres ausläuft, brauchen wir eine bundesrechtliche Regelung, die es langfristig sichert.“

Zur Sicherung der flächendeckenden stationären Versorgung im Land müssen nach Ansicht von Frau Dr. Linke die Krankenhäuser im Land gestärkt werden. „Investitionen in die Krankenhausstandorte sind unerlässlich, dafür müssen auch künftig die erforderlichen Steuermittel bereit gestellt werden“, so Frau Dr. Linke.


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