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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Noch drei Wochen bis zu den Schwimm-WM in Rom

Aus Mecklenburg-Vorpommern schwimmen Britta Kamrau und Thomas Rupprath aus Rostock  mit

Die Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom vom 18.Juli bis 2.August 2009 sind das maritime Ereignis des Jahres. In denfünf Wassersportarten Becken-Schwimmen, Langstrecken-Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserspringen und Wasserball werden Weltmeisterinnen und Weltmeister gekürt.

Nach Stand Juni 2009 sind auch eine Mecklenburgerin und ein Mecklenburger dabei. Nachdem sich Langstrecklerin Britta Kamrau, Jahrgang 1979,  vom SC Empor Rostock 2000 bei den Deutschen Meisterschaften in Lindau das WM-Ticket sicherte, konnte Thomas Rupprath, Jahrgang 1977, ebenfalls vom SC Empor Rostock 2000 bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin nachlegen. Über 50 Meter Butterfly und über 50 Meter Rücken schaffte der aus Neuss stammende Wahl-Hanseate die WM-Normen.

SchwimmenUnd beide sind heiß auf die WM 2009, nachdem es für Britta mit Olympia 2008 leider nicht klappte und Thoas dort nur suboptimale Platzierungen erreichte. Beide haben ja in der Vergangenheit bewiesen, dass sie Großartiges leisten können: Thomas kann 63 deutsche Meistertitel und 51 internationale Medaillen vorweisen. Britta erschwamm zwischen 2002 und 2007 viermal WM-Gold.

Sie holte weiterhin zweimal den Gesamt-Weltcup. Unvergessen ist außerdem ihr totaler Triumph (3 x Gold) bei der EM 2004.  Beide vertreten zudem eine Sportart, die in M-V auf eine gute Erfolgstradition zurückblicken kann: Rund ein Dutzend Schwimmer aus M-V gewannen bisher Olympia-Medaillen. Je dreimal Gold erkämpften die gebürtige Schwerinerin Andrea Pollack (1976/80) und die gebürtige Greifswalderin Caren Metschuck-Mahn (1980).

TRBKVor Jahresfrist – bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking – konnten die USA in den fünf Wassersportarten, nicht zuletzt dank ihres überragenden Schwimmers Michael Phelps, die Spitzenposition mit 12 x Gold, 11 x Silber und 10 x Bronze erreichen. Aber auch für die US-Girls und –Boys lief in Peking längst nicht alles nach Wunsch. Weder im Wasserspringen noch im Synchronschwimmen, beides Erfolgsdisziplinen der Amerikaner, gab es für das US-Team eine Medaille.
China konnte dank der Wasserspringerinnen und Wasserspringer Platz zwei im „maritimen Medaillenspiegel 2008“ belegen mit 8 x Gold, 4 x Silber und 6 x Bronze.

Auf den Plätzen in der Medaillenwertung 2008 folgten: 3.Australien: 7 x Gold, 7 x Silber, 9 x Bronze / 4.Russland: 3 x Gold, 4 x Silber, 4 x Bronze / 5.Holland: 3 x Gold / 6.Großbritannien: 2 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze / 7.Deutschland (dank Britta Steffen): 2 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze / 8.Japan: 2 x Gold, 4 x Bronze. Die olympischen Wasserball-Turniere gewannen 2008 Ungarn (Männer) und die Niederlande (Frauen).
Die Gold-Plaketten bei der olympischen Premiere der Langstreckenschwimmerinnen und –schwimmer sicherten sich Larissa Iltschenko (Russland) und Maarten van der Weijden (Niederlande).

Während Amerikaner, Chinesen oder Australier ihre Top-Positionen behaupten wollen, möchten andere, wie das deutsche Team, Revanche. Zwischen dem 18.Juli und 2.August ist also wieder einmal ganz besonderes Daumen drücken aus M-V-Sicht angesagt, für Britta und Thomas !

M.Michels

1.Schwimmen ist der Hit … – Blick in die Schwimmhalle des Wonnemar in Wismar. mm / 2.Britta Kamrau in Aktion. mm / 3.Thomas Rupprath, der erfolgreichste deutsche Schwimmer. mm


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