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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Nicht weniger, sondern mehr Polizeifahrzeuge für den Streifendienst!

Innenminister Caffier übergab am Donnerstag, dem 07.10.2010 die ersten 13 von 52 fabrikneuen Transporter an die Polizeidirektion Schwerin.

„Mit der heutigen Fahrzeugübergabe setzen wir die Modernisierung des Fuhrparks unserer Landespolizei fort und versetzen sie in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern damit in die Lage, immer nah am Bürger zu bleiben und bei Erfordernis schnell am Einsatzort zu sein“, so Innenminister Caffier. „Nach Umsetzung der Polizeistrukturreform im nächsten Jahr werden die Polizeireviere über mehr Fahrzeuge als heute verfügen, da dort zukünftig mehr Polizisten für den Streifendienst zur Verfügung stehen werden“, so der Minister.

Fälschlicherweise wurde von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) angenommen, dass der Fuhrpark der Landespolizei im Zuge der Polizeistrukturreform verringert werden würde, was vom Innenminister mit den Worten „Man sollte sich schon vorher richtig informieren und nicht mit Halbwahrheiten die Öffentlichkeit irreführen“ beantwortet wurde.

Mit der Polizeistrukturreform werden allerdings Stabs- und Verwaltungsbereiche in der Landespolizei zusammengelegt bzw. auch aufgelöst. So wird die Anzahl der Polizeiinspektionen (PI), wie bereits im Januar 2009 durch den Innenminister bekannt gegeben, von heute 17 auf zukünftig 8 (Rostock, Schwerin, Wismar, Ludwigslust, Güstrow, Anklam, Neubrandenburg, Grimmen) reduziert. Die Anzahl der Kriminalpolizeiinspektionen wird sich von fünf auf vier reduzieren. Die Standorte werden sich an den Oberzentren Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und dem gemeinsamen Oberzentrum Stralsund-Greifswald orientieren. Zudem fallen ab 1. März 2011 die Polizeidirektionen Anklam, Schwerin und Stralsund gänzlich weg. Es sind nur noch die Polizeipräsidien in Rostock-Waldeck für den westlichen und in Neubrandenburg für den östlichen Landesteil vorgesehen. Alle 37 heutigen Revierstandorte bleiben jedoch erhalten.

Innenminister Caffier bezeichnete die Reform als „alternativlos“. Weiter meinte er, daß die Polizei werde künftig besser aufgestellt sein werde, auch wenn weniger Mitarbeiter die gleiche Leistung erbringen müssten.


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