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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Nicht nur „schnurren“ und „miauen“

Die „Stralsunder Wildcats“ streben eine erfolgreiche Saison 2016/17 in der zweiten Frauen-Volleyball-Bundesliga an

Nicht nur Schwerin mit dem Schweriner SC ist eine Hochburg des Frauen-Volleyballsportes. Auch in Stralsund, bei den „Stralsunder Wildcats“, wird exzellenter Volleyballsport präsentiert. Die „Wildkatzen“ wollen dabei nicht nur an einigen Erfolgen „kratzen“ und ein wenig „miauen“ bzw. „schnurren“, nein, sie wollen schon auch einige Erfolge in der Saison 2016/17 in der zweiten Frauen-Volleyball-Bundesliga feiern.

Das erste Spiel der neuen Saison ist am 17.September auswärts beim Volleyball-Team in Hamburg. Am 1.Oktober wird folgend das erste Heimspiel 2016/17 der „Stralsunder Wildcats“ in der Diesterweg-Arena in Stralsund ausgetragen.

Wie beurteilt nun Steffen Täubrich, erster Vorsitzender des 1.VC Stralsund, die Chancen für die „Stralsunder Wildcats“ in der zweiten Bundesliga 2016/17?!

Nachgefragt

St.Täubrich über die Vorbereitung, personelle Veränderungen und sportliche Ziele der „Stralsunder Wildcats“

„Wollen die sportliche Zugehörigkeit zur Liga halten…“

Frage: Die neue Saison 2016/17 in der 2.Bundesliga beginnt für die „Stralsunder Wildcats“. Wie verlief die Vorbereitung? Welche sportlichen Ziele hat das Team?

Steffen Täubrich: Die Vorbereitung läuft seit 15.August 2016. Es galt und gilt, viele neue Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren. Leider standen nicht alle Spielerinnen den ganzen Zeitraum zur Verfügung. Dennoch gab es eine konzentrierte und umfangreiche Vorbereitung. Trainingsspiele fanden gegen das erste Team des des Schweriner SC  und das zweite Team des Schweriner SC statt. Auch das Pokal-Turnier am 11.September 2016 in Rostock wurde in die weitere Vorbereitung eingebaut. Zielstellung ist es, die sportliche Zugehörigkeit zur Liga sichern.

Frage: Welche personellen Veränderungen gab es bei den „Wildcats“?

Steffen Täubrich: Für diese Saison konnte erstmalig ein Co-Trainer verpflichtet werden. Es wurde zudem eine Team-Manager-Stelle geschaffen.

Des Weiteren stehen acht neue Spielerinnen in dieser Saison für die „Stralsunder Wildcats“ auf dem Feld. Dabei sind vier Spielerinnen, die in der zurückliegenden Zeit bereits einmal für Stralsund spielten.

Frage: Wie beurteilen Sie die Konkurrenz? Wer sind Ihre Favoriten-Teams?

Steffen Täubrich: In vielen Mannschaften der Liga gab es größere Veränderungen, deshalb ist die Stärke der einzelnen Mannschaften schwer einzuschätzen. An der Spitze werden aber der TSV Bayer 04 Leverkusen, DSHS SnowTrex Köln, der TV Gladbeck und der VfL Oythe um die „Pole-Position“ kämpfen. Es wird sicherlich viele enge Auseinandersetzungen geben. Die „Stralsunder Wildcats“ hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans und starke Heimspiele.

Letzte Frage: Wie ist eigentlich der Zuspruch zu den „Wildcats“? Gibt es genügend Volleyball-Nachwuchs?

Steffen Täubrich: Im Nachwuchs gibt es einen starken Zulauf insbesondere bei den Jüngsten (Minis und Altersklasse U 12). Achtzig Prozent der Vereinsmitglieder sind Kinder und Jugendliche. In der letzten Saison gab es zwei Teilnahmen an Norddeutschen Meisterschaften. Bis in das Bundesliga-Team hat es aber in den letzten zwei Jahren allerdings keine Spielerin geschafft. Das ist aber Zielstellung und Motivation unserer Arbeit.

Vielen Dank, weiterhin bestes Engagement für den Volleyballsport und maximale sportliche Erfolge!

Zur Anmerkung: Der 1.VC Stralsund wurde vor 21 Jahren, am 20.Mai 1995, gegründet. Die „Stralsunder Wildcats“ spielen nunmehr seit acht Jahren in der zweiten Frauen-Volleyball-Bundesliga.

Marko Michels

 


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