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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Neues Umwelttechnologienetzwerk in MV

Seidel: Kompetenzen bündeln und weitergeben
Am Dienstag ist in Rosenow ein neues Projekt vorgestellt worden. „Kleine und mittlerer Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich zu einem Umwelttechnologienetzwerk „enviMV“ zusammengeschlossen. „Ziel ist es, die Kompetenzen einzelner Netzwerkpartner zu bündeln, so dass Produkte, notwendige Verfahren und moderne Technologien gemeinsam entwickelt und vermarktet werden können“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bereiche Umwelttechnik, vor allem Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie Regenerative Energien.

Zu dem Netzwerk gehören OVVD GmbH, Rosenow; BUW e. V., Neubrandenburg; NORDUM GmbH, Kessin; Ingenieurbüro Birkhahn + Nolte GmbH, Rostock; Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock sowie Grüschow Entsorgung & Umwelttechnik GmbH, Boldebuck, FORUS GmbH, Waren und ATI Küste GmbH, Stralsund. Arbeitsschwerpunkte des Netwerkes liegen dabei in den Regionen Osteuropa, Südostasien, Lateinamerika und dem arabischen Raum. Das Netzwerk will in diesen Regionen zum nachhaltigen Aufbau der Ver- und Entsorgungswirtschaft mit positiven sozialen Auswirkungen beitragen. „Dazu gehören auch die Rückführung von Wertstoffen, der Aufbau von Stoffkreisläufen und die Verwendung von Sekundärrohstoffen sowie die Nutzung von Solar- und Windenergie. Diese Ziele umzusetzen, ist eine enorme Herausforderung und darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zum globalen Klimaschutz. Der Klimawandel kennt keine Grenzen“, sagte Seidel weiter.

Für Mecklenburg-Vorpommern ergeben sich durch die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Netzwerkpartner verschiedene Vorteile. „Mit dem Projekt können einerseits Arbeitsplätze in MV erhalten, aber auch zusätzliche, zukunftssichere Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Spezialisten geschaffen werden. Darüber hinaus werden durch das Netzwerk entsprechende Ressourcen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie in Produktion und Dienstleistungen investiert“, erklärte Seidel.


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