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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Neue Produktionshalle bei MAPLAN

Seidel: 50 neue Arbeitsplätze geschaffenJSDer Bauteile- und Anlagenhersteller MAPLAN baut den Produktionsstandort in Schwerin aus. „Mit rund 250 hochqualifizierten Mitarbeitern gehört MAPLAN zu den größten Unternehmen der Region“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Freitag in Schwerin zur Eröffnung des Erweiterungsbaus. „Nach der kompletten Ausrüstung der neuen Produktionshalle werden 50 zusätzliche Beschäftigte im Unternehmen arbeiten.“ Das neue Hallenschiff ist mit einer 120 Tonnen Krananlage ausgerüstet und wird zusätzlich bis Mitte 2009 mit zwei Fräszentren ausgestattet.

Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Maschinenbaukomponenten spezialisiert und fertigt hochwertige Produkte im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. „Das Unternehmen hat sich zu einem Nischenanbieter qualitativ hochwertiger Erzeugnisse für die Maschinenbaubranche entwickelt. Hier werden auf Kundenwunsch Spezialteile produziert“, sagte Seidel. „Eine eigene Konstruktionsabteilung kann Anpassungen und Ergänzungen vornehmen.“ Es können beispielsweise Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu 50 Tonnen oder Drehteile mit einer Länge von bis zu 12 Metern bis auf Tausendstel Millimeter präzise bearbeitet werden.

„In der neuen Halle werden insbesondere Kurbelwellengehäuse für die bei Caterpillar in Rostock produzierten Motoren hergestellt“, sagte Seidel. MAPLAN beliefert nicht nur Kunden in der Kunststoffindustrie, sondern es werden auch Produkte für Kraftwerke, Windkraftanlagen, die Luftfahrtindustrie, den Schiffs- und Pressenbau sowie Komponenten für Generatoren, Motorblöcke und Druckmaschinen hergestellt. Zu den Eigenentwicklungen zählen Spezialteile wie Schnecken und Wendelverteiler für den Kunststoffmaschinenbau sowie die Kunststoffverarbeitungsbranche.

Die Erweiterung wurde aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit rund sechs Millionen Euro unterstützt.


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