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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Neue Polizeistruktur greift ab dem 1. März 2011

Festveranstaltung zur Einführung der neuen Behördenleiterin Schwerin

Mit einer Festveranstaltung im Innenministerium in Schwerin führte Innenminister Lorenz Caffier im Rahmen der Neuorganisation der Polizei heute die neuen Behördenleiter der Polizei sowie deren Leiter der Führungsstäbe in ihr Amt ein und stellte die Führungskräfte der Landespolizei MV vor.

Mit der am 01.03.2011 in Kraft tretenden neuen Polizeistruktur wurden die Rahmenbedingungen geschaffen, um auch in Zukunft effektive Polizeiarbeit zu garantieren und so die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund des Personalentwicklungskonzeptes der Landesregierung und der erforderlichen Ausrichtung polizeilicher Tätigkeit auf zukünftige Aufgaben wurden Führungsstrukturen verschlankt, um am Ende 360 Polizisten mehr in den Polizeirevieren vor Ort einsetzen zu können. Dies wird die Effizienz der Polizei in unserem Land sicherstellen.

„Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, ab dem 01.03. ist die Polizei in der neuen Struktur einsatzfähig“, so Lorenz Caffier bei der heutigen Amtseinführung.

Die bisherigen 5 Polizeidirektionen werden per 01.03.2011 aufgelöst und gehen in dann zwei Polizeipräsidien auf. Die Anzahl der Polizeiinspektionen (PI)  wird von 17 auf 8 reduziert. Neben den Polizeiinspektionen bleiben zur Bearbeitung der schwereren Kriminalität die Kriminalpolizeiinspektionen (KPI) in Rostock, Schwerin und Neubrandenburg sowie in Anklam bestehen.

Als Ämter in der neuen Polizeistruktur sind das Landes-kriminalamt (LKA MV), das Landeswasserschutzpolizeiamt (LWSPA MV), das Landesbereitschaftpolizeiamt (LBPA MV) und das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK MV) für Mecklenburg-Vorpommern zuständig.

In seinem Grußwort zur Einführung der Polizeipräsidenten stellte der Innenminister aber auch fest: „Mit der jetzigen Neuorganisation der Polizei ist die Belastungsgrenze im Bereich des Personalabbaus, über das durch die Landesregierung bis 2015 beschlossene Personalentwicklungskonzept hinaus, erreicht. Ein weiterer Abbau von Stellen bei der Polizei nach 2015 würde zur Folge haben, dass das jetzige Aufgabenspektrum der Polizei nicht mehr in vollem Umfang zu bewältigen wäre“.

Weitere Informationen sind unter www.polizei.mvnet.de dargestellt.

Quelle: Innenministerium MV


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