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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Neue Büro- und Seminarflächen für angehende Ingenieure in Wismar

Der Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Wismar hat durch die Grundinstandsetzung des Hauses 22 neue und moderne Büro- und Seminarflächen erhalten.

„Die Profilierung der Hochschule Wismar als die Hochschule des Landes für das Bauingenieurswesen ist mit dem Haus 22 einen großen Schritt vorangekommen.  Ausbildung, Forschung und Lehre können so nachhaltig vorangetrieben werden. Die Kooperation mit dem wirtschaftlichen Umfeld im Kompetenzzentrum Bau wird dadurch intensiviert“, so Bildungsminister Henry Tesch anlässlich der feierlichen Einweihung des Hauses 22.

Das 1935 für militärische Zwecke errichtete dreigeschossige Gebäude inklusive Dachgeschoss ist seit Januar 2008 umfassend instand gesetzt worden. „Damit ist nun viel mehr Platz zum Lehren und Lernen“, sagte Baustaatssekretär Sebastian Schröder. Das Gebäude ist durch den Einbau von Aufzügen nun stufenlos begehbar. Auch verbraucht das Gebäude weniger Energie als vor der Sanierung: Das Gebäude wurde durch die Installation einer Lüftungsanlage als Wärmepumpenanlage für Heiz- und Kühlzwecke und einer automatischen Lüftungssteuerung in Seminarräumen mit Luftqualitätsfühlern energetisch saniert. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar wurde außerdem ein „Energiecontrolling“ in Testräumen mit automatischer Temperatursteuerung und -messung installiert, das auch für Lehr- und Forschungszwecken dienen soll. Die Kosten von insgesamt rund vier Millionen Euro – etwa 300.000 Euro weniger als zunächst geplant – trägt das Land. 90 Prozent der am Bau beteiligten Unternehmen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. Verantwortlich für die Bauausführung war der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften im Geschäftsbereich des Bauministeriums.

In die Gebäude der Hochschule Wismar als drittgrößter Hochschulstandort in Mecklenburg-Vorpommern hat das Land seit 1991 rund 55 Millionen Euro investiert. In den kommenden Jahren sollen weitere rund 30 Millionen Euro investiert werden. Ein großer Teil ist wiederum für den Fachbereich Bauingenieurwesen vorgesehen: So sollen Experimentierhalle und Laborgebäude (Georg-Münter-Bau) durch Umbau und Neubauten zu einem Baukompetenzzentrum erweitert werden.


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