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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Nächste Haltestelle Job

Mit diesem frisch-provokanten Slogan wird die große Veranstaltung im Rathaus der Stadt Neubrandenburg eingeläutet. Jobsuchende und Schulabgänger können sich am 19. November über die Service Center–Branche ein eigenes Bild machen. Und wer möchte, kann mit einem Busshuttle zum Unternehmen seiner Wahl fahren. Natürlich stehen die Türen der Service Center auch allen anderen offen. Von 14.00 bis 20.00 Uhr können Neugierige mit eigenen Augen sehen, wie der Arbeitsplatz eines Kundenberaters eigentlich aussieht.

Im Rathaus findet zeitgleich eine Unternehmensmesse als zentraler Treffpunkt statt. Dort präsentieren sich neben den Service Centern auch Bildungs- und Personaldienstleister, der gemeinsame Arbeitgeberservice der Stadt, die IHK zu Neubrandenburg, die Stadt Neubrandenburg und die Telemarketing Initiative M-V e.V..

Während dieser Kampagne steht nicht nur die Information rund um die Service Center-Branche im Vordergrund. Den Besuchern werden an diesem Tag durch Randstad ein
IT-Fitnesscheck, die Prüfung von Bewerbungsunterlagen und die Erstellung von kostenlosen Bewerbungsfotos angeboten. Das Jugendamt der Stadt Neubrandenburg wird interessierten Eltern Möglichkeiten zur Kinderbetreuung in Randzeiten aufzeigen. Unter dem Motto „TUJA macht mobil“ werden unter den teilnehmenden Service Centern für den ersten neu gewonnenen Mitarbeiter 1 Jobjahresticket für den öffentlichen Nahverkehr und unter allen Interessierten 100 Einzeltickets für die Fahrt zum neuen Arbeitgeber verlost.

Dass die Branche eine der dynamischsten Wirtschaftszweige in Mecklenburg-Vorpommern ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Dementsprechend modern eingerichtet, präsentieren sich die Service Center. Sie haben sich zu multimedialen Unternehmen mit Telekommunikation, E-Mail-Korrespondenz und Web-Anwendungen entwickelt. In Neubrandenburg gibt es mittlerweile 16 Unternehmen mit 2.371 Beschäftigten.

Einige der Service Center werden im Rathaus den Interessierten Rede und Antwort stehen. „Im Gespräch mit dem möglichen neuen Arbeitgeber lässt sich gut herausfinden, ob man der Richtige für diesen Beruf ist“, sagt Mandy Wleczyk von der Telemarketing Initiative M-V. „Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, sollte ohnehin vorbeischauen. Speziell für die Branche wurden zwei Ausbildungsberufe entwickelt. Die Servicefachkraft für Dialogmarketing und Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing.“ Seit 2006 werden rund 580 Auszubildende in dieser Branche in M-V ausgebildet und in diesem Jahr kommen weitere Plätze hinzu. Das zeige deutlich, dass junge Leute auch in unserem Land beste Aussichten auf Berufsausbildung und weitere Entwicklungsmöglichkeiten haben.

Wie groß der Bedarf an qualifizierten Kräften in dieser Branche ist, wird auch daran deutlich, dass es am Baltic College in Güstrow einen Bachelor-Studiengang gibt, der den Abschluss „Unternehmensmanagement“ mit dem Berufsabschluss „Kaufmannfrau für Dialogmarketing“ verbindet.


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