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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Monstadt fordert mehr Sportunterricht in den Schulen

„Der Bund unterstützt künftig die Mitgliedschaft in einem Sportverein“

Vor dem Hintergrund, dass die Zahl übergewichtiger Kinder immer mehr zunimmt, spricht sich der Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt für mehr Sportunterricht an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern aus. Gleichzeitig unterstrich der CDU-Politiker noch einmal, dass mit dem Bildungspaket des Bundes bedürftigen Kindern ein Zuschuss für die Mitgliedschaft in einem Sportverein gezahlt wird.

„Jüngste Einschulungsuntersuchungen im Landkreis Ludwigslust haben ergeben, dass mehr als 14 % der untersuchten Kinder übergewichtig sind. Im Land Mecklenburg-Vorpommern ist der Wert nur unwesentlich geringer. Ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind Hauptursachen für diese Entwicklung. Daraus resultierende Krankheitsbilder, wie Diabetes, werden unser Gesundheitssystem in Zukunft noch stärker belasten. Wir müssen deshalb jetzt dafür sorgen, dass die Kinder mehr Sport machen und die Allgemeinheit in einigen Jahren nicht für die Spätfolgen zahlen muss“, erklärte Dietrich Monstadt.

„Der Bund unterstützt künftig die Mitgliedschaft in einem Sportverein für Kinder aus sozial schwachen Familien mit einem Betrag von bis zu 10 Euro im Monat. Damit werden die Chancen zur Teilhabe an Freizeitaktivitäten für diese Kinder verbessert. Gleichzeitig muss aber die Zahl der Wochensportstunden für alle Jahrgänge von zwei auf drei erhöht werden. Wir müssen frühzeitig etwas tun, um dem zunehmenden Übergewicht bei Kindern entgegenzuwirken. In den Schulen werden alle Kinder erreicht und können zu mehr Bewegung motiviert werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Zahl der Sportstunden zu erhöhen“, sagte Monstadt, der Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages ist.

Quelle: Bürgerbüro Dietrich Monstadt


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