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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Mit Regionalisierung Chancen des ländlichen Raumes stärker nutzen

Auf der heutigen Landeskonferenz zu dem europäischen Programm Leader in Dargun konnte nach Angaben des Sprechers für ländliche Räume der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack, auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte im ländlichen Raum verwiesen werden.

„Der Erfolg ist vor allem dem Engagement und der guten Zusammenarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger, von Unternehmern, Vereinen und Institutionen in den lokalen Aktionsgruppen zu verdanken“, erklärte Tack am Donnerstag.

Die Diskussion über die Ausrichtung der Leader-Arbeit fällt zusammen mit der Neubestimmung der europäischen Agrarpolitik ab 2013. „Nach fast drei Jahren Leader-Arbeit im Rahmen des EU-Fonds Eler ist es nun an der Zeit zu prüfen, ob dieser Weg angesichts der neuen Herausforderungen im ländlichen Raum auch für die neue Förderperiode geeignet ist“, sagte Tack. Die Linksfraktion unterstützt Bestrebungen der lokalen Aktionsgruppen, den Regionen mehr Flexibilität etwa durch Regionalfonds zu ermöglichen und damit den Abbau von bürokratischen Hürden und mehr Eigenverantwortung zu gewährleisten.

„Vielmehr als bisher müssen die Menschen in den ländlichen Räumen aktiviert werden zum Mitmachen, ihre Region voranzubringen“, betonte Tack. Dies bedeute auch, dass z.B. Bildung einen viel größeren Stellenwert erhalten muss. „Um die Chancen in den ländlichen Räumen stärker zu nutzen, müsse insgesamt viel mehr auf Regionalisierung gesetzt werden.“

Claudia Schreyer


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