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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

MIT Neubrandenburg mit neuer Führungsriege

Staffelübergabe erfolgt

Der Unternehmer Dirk Hohenstein und die Unternehmerin Annette Riedel sind sich einig, der Mittelstand braucht ein starkes Rückrad und aktive Vernetzung, um sich erfolgreich weiter entwickeln zu können.

Obwohl der Mittelstand 99 Prozent aller Unternehmen darstellt und die tragende Säule unserer Wirtschaft ist, 76 Prozent der Sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt und 84 Prozent der Auszubildenden im Mittelstand ihre Chance auf ein erfolgreiches Berufsleben erhalten, ist der Mittelstand der am meisten gebeutelte. Auch deshalb muss der Mittelstand in Neubrandenburg und in der Region weiterhin entschlossen vertreten und gefördert werden, so das junge Mitglied und der neue Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung in Neubrandenburg, Dirk Hohenstein. Er will die Arbeit von Annette Riedel erfolgreich fortführen. Es existieren bereits gute und sehr gute Verbünde, wie zum Beispiel den der Wirtschaftsjunioren oder die RWI – Regionale Wirtschaftsinitiative.

Mit an Bord hat sich Hohenstein, Berater Jörn Bartel geholt. Er verfügt über entsprechende Kompetenzen und Erfahrungen im Aufbau von Netzwerken, so Hohenstein. So hat er unter anderem als Gründungsmitglied und Berater der Geschäftsführung und des Vorstands das Netzwerk der Regionalen Wirtschaftsinitiative (RWI MV-Ost) maßgeblich beratend mit aufgebaut.

Ziel Hohensteins ist es aber nicht Gleiches noch einmal zu entwickeln, sondern die Vernetzung positiver Aktivitäten für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) voran zu treiben. Wir werden „das Fahrrad nicht neu erfinden“ so Hohenstein sprichwörtlich, vielmehr geht es um die Bündlung von Kompetenzen für gemeinsame und praktikable Projekte die für die Wirtschaft und die Region von Wert sind.

Wir, in der Region, ziehen noch nicht genug an einem Strang, so der neue Vorsitzende. Dafür trete er als Unternehmer ein und investiere auch gern seine Kraft in eine solche ehrenamtliche Tätigkeit. So will man sich vorrangig nur auf wenige aber dafür sehr konkrete Projekte konzentrieren und sich gemeinsam mit den wirtschaftlich orientierten Netzwerken verbünden, um hier die Wirtschaft zu stärken und zu fördern.

Es gibt dazu bereits Gespräche, wie z.B. mit den Wirtschaftsjunioren, die aus der Sicht Hohensteins den zukünftigen Mittelstand darstellen und prägen und auf die Unterstützung und Erfahrungen vieler „alter Hasen“ aus der Wirtschaft angewiesen sind.


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