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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin lobt Senioren für ihr Engagement

„Egal ob 18 oder 81 …“

Mit einem großen Lob für die Veranstalter hat Sozialministerin Manuela Schwesig am Dienstagmittag die 1. Landesseniorentage in Schwerin eröffnet. „Das Programm nimmt sämtliche Aspekte des Älterwerdens auf“, sagte Schwesig.

Sie halte „Information und Aufklärung über dieses Thema für eminent wichtig – nur wer um seine Rechte weiß,  kann sie kraftvoll einfordern.“ Wenn der Staat die Möglichkeit zur Teilhabe am  öffentlichen Leben biete, sollten die Bürger ausgiebig von diesem Angebot Gebrauch machen.

„Dabei ist es egal, ob sie 18 oder 81 Jahre alt sind“, sagte die Sozialministerin. „Das ist Demokratie, wie sie sein sollte.“

Seniorinnen und Senioren hätten heute einen besseren Ruf denn je, sagte Manuela Schwesig – die auch Schirmherrin der Veranstaltung ist – in ihrer Eröffnungsrede. „Das hat wohl damit zu tun, dass das Bild von den gebrechlichen Alten, die still in der Ecke sitzen, heute nicht mehr stimmt.“

Dies sei in erster Linie den Fortschritten zu verdanken, die die Medizin in den vergangenen Jahrzehnten gemacht habe. Die ältere Generation gewinne aber vor allem wegen der demografischen Entwicklung an Bedeutung. Schwesig untermauerte dies mit einer Zahl.

Laut „Landesprognose zur Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpom-mern“. Demnach steigt der Anteil  der Altersgruppe „80 und älter“ bis 2030 von 3,4 auf etwa 10 Prozent.  Schwesig ging jedoch auch auf die Schattenseite dieser an sich erfreulichen Entwicklung ein: „Ich will nicht verschweigen, dass dieser Trend auch eine Zunahme der Anzahl der Pflegebedürftigen enthält.

Waren es vor zwei Jahren 57.000, werden es 2030 wohl 102.000 sein. Das wiederum ist nahezu eine Verdopplung.“

Zusammen mit Brigitte Paetow, Vorsitzende des Landesseniorenbeirates, und Dr.  Andreas Cerbe, Vorstandsmitglied der Wemag AG, zeichnete Sozialministerin Manuela Schwesig im Anschluss an ihre Festrede zahlreiche Seniorinnen und Senioren für die Arbeit aus, die sie im Ehrenamt leisten. Außerdem ehrte sie die Preisträger des Foto-Wettbewerbs „Alt, na und?“.

Die 1. Landesseniorentage dauern noch bis Freitag an.


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