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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Mindestlohn in der Pflege zu gering – im Osten noch weniger als im Westen

Nach Ansicht der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, ist die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen angekündigte Einführung eines Mindestlohns in der Pflegebranche ein längst überfälliger Schritt.
„Die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten ist allerdings viel zu niedrig“, sagte Frau Lück am Donnerstag. Dies sei zu wenig, damit die Beschäftigten menschenwürdige davon leben können. „Und dass 20 Jahre nach der deutschen Einheit die Beschäftigten im Osten immer noch schlechter gestellt werden, ist zynisch und unverantwortlich“, so Frau Lück. Da sei es doch nicht verwunderlich, wenn die gut ausgebildeten Fachkräfte in Scharen gen Westen ziehen.

Nach Auffassung der Linksfraktion können branchenbezogene Mindestlöhne nur Teilschritte sein, um den explodierenden Niedriglohnsektor einzudämmen. „Erforderlich ist ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro“, betonte Frau Lück.


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