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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Mehrere teilweise schwere Unfälle auf der A 24 in Richtung Hamburg

Im Laufe des Sonntagmorgens bis Sonntagnachmittags ist es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Schwerin zu mehreren Unfällen auf der Autobahn 24 in Richtung Hamburg gekommen. Bei diesen Unfällen wurden mehrere Personen teilweise schwer verletzt.

Der erste schwere Unfall ereignete sich gegen 06:30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Ludwigslust in Richtung Hamburg. Dabei wurde ein 48-jähriger Mann schwer verletzt, der Mitfahrer in einem Transporter der Marke Mercedes war. Der Transporter war zum Unfallzeitpunkt mit 5 Personen besetzt gewesen. Die anderen Mitfahrer sowie der 21-jähriger Fahrer blieben unverletzt. Der Fahrer war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn nach rechts abgekommen, hatte Leitpfosten sowie ein Verkehrszeichen beschädigt, bevor das Fahrzeug im Graben auf der Seite zum Liegen kam. Nach Angaben des Fahrers sei er einem Tier ausgewichen. Die genaue Unfallursache wird jetzt durch die Polizei ermittelt. Der Sachschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt.

Circa eine Stunde später kam es in selber Fahrtrichtung zwischen der Anschlussstelle Ludwigslust und Hagenow zu einem weiteren Verkehrsunfall, bei dem zwei Frauen schwer verletzt wurden. Die 50-jährige Fahrerin eines VW Polo war mit ihrer 44-jährigen Mitfahrerin aus bisher ungeklärter Ursache ebenfalls nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wo sie sich mehrfach überschlug. Die Mitfahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kräfte der Feuerwehr befreit werden. An der Unfallstelle kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache wird durch die Polizei untersucht.

Zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag gegen 14:00 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Zarrentin in Richtung Hamburg. Zwei Personen wurden bei diesem Unfall schwer verletzt. Nach Zeugenaussagen war der PKW wiederum von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und kam dann in einem Maisfeld zum Liegen. Der 26-jährige Fahrer des Toyotas sowie seine 20-jährige schwangere Beifahrerin wurden schwer verletzt. Neben Rettungswagen und Notarztwagen kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist zurzeit noch unklar und wird durch die Polizei untersucht. Die Autobahn musste an der Unfallstelle für ca. eine Stunde voll gesperrt werden.

Zu einem Folgeunfall kam es vor der Anschlussstelle Zarrentin. Hier wurden zwei Personen leicht verletzt. Ein 68-jähriger Audi Fahrer hatte vermutlich das staubedingte Abbremsen seiner Vormänner übersehen und war auf den PKW VW eines 27-jährige aufgefahren, welcher daraufhin in einen weiteren VW eines 31 jährigen geschoben wurde. Bei diesem Unfall wurden der mutmaßlich 68-jährige Unfallverursacher sowie der 27-jährige VW Fahrer leicht verletzt. Der 31-Jährige blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.


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