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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Marc Reinhardt über gymnasiale Standorte

Marc Reinhardt: Ausnahmeregelungen sichern gymnasiale Standorte in der Fläche und damit Chancengerechtigkeit für Schüler im ländlichen Raum

Der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Marc Reinhardt, hat die vom Bildungsministerium ermöglichten Ausnahmen bei der Bildung von Klassen an Gymnasien begrüßt und die Kritik der Fraktion DIE LINKE zurückgewiesen. Das Bildungsministerium hatte gestern mitgeteilt, dass für 15 Gymnasien Ausnahmegenehmigungen erteilt würden, wonach die gesetzlich vorgeschriebene Schülerzahl in der 7. Klasse unterschritten werden kann, um gymnasiale Schulstandorte vor allem in der Fläche des Landes zu sichern.

„Es geht um Chancengerechtigkeit für die Schülerinnen und Schüler gerade im ländlichen Raum. Mit den jetzt zugelassenen Ausnahmen wird durch das zuständige Ministerium flexibel auf die aktuelle Situation reagiert. Es ist nicht klar, ob es auch in den kommenden Jahren zu einem Rückgang der Anmeldungen an den Gymnasien kommt. Wir müssen jedoch ein flächendeckendes Netz der gymnasialen Standorte auch und gerade bei rückläufigen Schülerzahlen erhalten. Nur so ist zu gewährleisten, dass auch Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum und aus sozial schwachen Familien Bildungschancen wahrnehmen können. Die übergangsweise Ausnahme für die Bildung der Jahrgangsstufe 7 an Gymnasien ist vernünftig und notwendig. Im Übrigen hat das Kultusministerium auch bei der Bildung von 1. und 5. Klassen an Grundschulen und Regionalen Schulen in dieser Weise reagiert.

DIE LINKE muss sich fragen, was ihre Kritik an den jetzt zugelassenen Ausnahmen soll. Ganz offensichtlich spielt sie einmal mehr mit den Ängsten von Eltern und Schülern. Es ist infam, eine Schulform gegen die andere auszuspielen. Ich erwarte von der Fraktion DIE LINKE, dass diese zu einer der Bildungspolitik angemessenen Sachargumentation zurückkehrt. Die Koalitionsfraktionen setzen sich jedenfalls für flächendeckende staatliche Schulangebote ein“, unterstrich Marc Reinhardt.


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