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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

M-V mit starkem Auftritt auf der IGW 2008 in Berlin

Neue Unternehmen, ein Rastplatz Natur und Multitalent Holz

„Heute in einer Woche startet die mittlerweile 73. Internationale Grüne Woche in Berlin – und Mecklenburg-Vorpom-mern ist erneut mit einem starken Gesamtauftritt dabei!“
Mit diesen Worten eröffnete heute Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, seine Pressekonferenz, auf der er das Messekonzept des Landes und die Veranstaltungshöhepunkte auf der IGW aus Sicht Mecklenburg-Vorpommerns vorstellte.

Längst gelte die IGW nicht nur als eine der größten Verbrauchermessen der Welt, sie sei zugleich ein unverzichtbarer Marktplatz für Mecklenburg-Vorpommern direkt vor unserer Haustür, so der Minister. Metropolen wie Berlin seien ein Markt für unser Land in vielerlei Hinsicht. „Urlauber und Tagestouristen entfliehen gerne dem Trubel einer Großstadt. Kunden kaufen gerade hier gezielter denn je hochwertige und regional erzeugte Lebensmittel. Nicht zuletzt identifizieren sich Menschen auch anderswo mit einem schönen Land wie Mecklenburg-Vorpommern, mit seinen Bewohnern und der Lebensweise hier“, stellte Dr. Backhaus einmal mehr fest. Daher sei die Internationale Grüne Woche nicht nur ein bedeutsamer Handelsplatz für Unternehmer, sondern ein wichtiges Aushängeschild für das ganze Land und darüber hinaus der erste repräsentative Höhepunkt in jedem Jahr.

Der Auftritt Mecklenburg-Vorpommerns konzentriere sich wiederum auf die über Jahre profilierte Länderhalle (Halle 5.2 b), die auch 2008 dem Anspruch genügen werde, an Bewährtem festzuhalten und dennoch Neues zu bieten. „Es sind hier – übrigens auch in der CMA-Halle 20 – wieder alle Unternehmen und Verbände des Vorjahres mit von der Partie. Außerdem konnten wir drei neue Aussteller hinzugewinnen: die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH, die Vielanker Brauerei sowie die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH“, teilte Dr. Backhaus mit.

Während das Hallenkonzept erneut die gelungene Synthese aus Mecklenburg-Vorpommern im Kleinen und einem lebendigen Marktplatz verfolge und von einem höchst attraktiven Rahmenprogramm auf zwei Bühnen begleitet werde, sei der „Rastplatz Natur“ eine völlig neue Installation, die hierzu eine hervorragende Ergänzung darstelle. „Zunächst wollen wir die Naturschönheiten unseres Landes noch eindrucksvoller darstellen, denn sie sind das Unterpfand, auf dem die weiter wachsende Beliebtheit bei Urlaubern und Gästen aufbaut“, erläuterte Dr. Backhaus. „Im Hallenkonzept bildet dieser abgeschirmte Bereich nun einen attraktiven Kontrast zur turbulenten Messehalle und lädt die Messebesucher zum Verweilen und Ausruhen ein.“ Nicht zuletzt würden dort Informationen zu den „Nationalen Naturlandschaften“ des Landes vermittelt, wo Mecklenburg-Vorpommern mit drei Nationalparken, zwei Biosphärenreservaten und mittlerweile sieben Naturparken reicher als jedes andere Bundesland gesegnet sei.

Als weiteren Höhepunkt 2008 informierte Dr. Backhaus über den erstmals vom Waldbesitzerverband Mecklenburg-Vorpommern und mit Unterstützung des Ministeriums ausgerichteten Empfang der Arbeitsgemeinschaft der Waldbesitzerverbände Deutschlands. Dieser wird traditionell am Vorabend der IGW ausgerichtet, in diesem Jahr in der Halle 4.2, wo unter dem Logo „nature.tec“ eine Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe die Grüne Woche bereichern wird. „Die Sonderschau wird sich auch dem „Multitalent Holz“ widmen. Ob nachwachsender Rohstoff, erneuerbare Energieform oder CO2-Speicher – Holz und damit die nachhaltige Bewirtschaftung der Forsten, Wälder und Niedermoorstandorte sind sowohl ökonomisch interessant als auch die Basis für einen ökologisch und klimatisch bedeutsamen Zukunftssektor“, hob der Minister hervor. Dass die vom Ministerium initiierte Waldaktie mittlerweile immer gefragter sei, verdeutliche die hohe Relevanz des Themas bei den Bürgern und Gästen des Landes.

Die Internationale Grüne Woche gelte auch als gewichtiges agrarpolitisches Parkett sowie agrar- und verbraucherschutzfachliches Forum, was gerade für das moderne Agrarland Mecklenburg-Vorpommern mit seinen überwiegend ländlichen Räumen bedeutsam sei. „Aktuelle Themen in Zeiten des Klimawandels werden in Berlin diskutiert: nachwachsende Rohstoffe, nachhaltige Entwicklungsszenarien, wachsende Ansprüche an die Leistungsfähigkeit ländlicher Räume, außerdem ein globalisierter Markt im Bereich jener Lebensmittel, die diese Messe dominieren“, sagte Minister Dr. Backhaus. „Mecklenburg-Vorpommern ist hiervon stärker berührt denn je. Wir stecken mittendrin in einem Struktur- und Wertewandel, den wir mit gestalten müssen.“


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