Neuer Beauftragter der Justiz für die Opferhilfe in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt

Neue Wege beschreitet M-V auch im Bereich der Opferhilfe. Foto: M.M.

Mecklenburg-Vorpommern hat erstmals einen Beauftragten der Justiz für die Opferhilfe. Zur Landespressekonferenz am 28.August 2018  hat Justizministerin Hoffmeister den früheren Leitenden Oberstaatsanwalt, Dr. Jürgen Garbe, präsentiert. „Ich danke Dr. Garbe sehr, dass er in seinem Ruhestand diese wichtige Aufgabe übernimmt. Die Opferhilfe gehört zu den zentralen rechtspolitischen Themen der Gegenwart.

Es ist eine vorrangige Aufgabe der Gesellschaft, Opfer strafbarer Handlungen zu unterstützen. Es muss sichergestellt sein, dass ihnen schnell und wirksam geholfen wird. Hier im Land gibt es bereits viele Opferhilfevereine und Anlaufstellen für unterschiedliche Belange. Der Beauftragte der Justiz für die Opferhilfe wird die Wirksamkeit ihrer guten Arbeit als Lotse für die Belange der Opferhilfe in der Justiz verstärken“, so die Ministerin. Die Einrichtung von Landesbeauftragten für die Opferhilfe wurde auf der Justizministerkonferenz in Eisenach besprochen.

Dr. Jürgen Garbe freut sich auf die ehrenvolle Aufgabe: „Menschen, der hier im Land Opfer von Straftaten wurde, können sich an mich und mein Team wenden, wenn sie schnelle Hilfe brauchen oder zum Beispiel über ihre Rechte aufgeklärt werden wollen. Wer durch eine Straftat in eine finanzielle oder persönliche Notlage geraten ist, wird zeitnah an eine geeignete Opferhilfeeinrichtung gelotst werden. Ich setze mich darüber hinaus dafür ein, den Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung bekannter zu machen. Ich werde ein Netzwerk der Opferhilfe pflegen.“

Der Beauftragte der Justiz für die Opferhilfe und sein Team sind im Haus der Justiz in Rostock, August-Bebel-Str. 15, zu finden. Alle weiteren Informationen finden Sie im Internet: „mv-justiz.de/opferhilfe“.

Pressemitteilung Justizministerium M-V (red.)