Der Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, unterstützt die Forderung des früheren Wadan-Betriebsrates nach Einrichtung eines runden Tisches.

„Ziel von Vertretern aus Politik und Wirtschaft muss es sein, eine zukunftsfähige Lösung für die Nordic-Werften zu finden“, erklärte Holter am Mittwoch. Es dürfe nicht ausgeschlossen werden, die Transfergesellschaft auf die gesetzlich möglichen 12 Monate zu verlängern.

Auf Drängen der Linksfraktion hat sich der Wirtschaftsausschuss darauf verständigt, den Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto, möglichst zeitnah in den Wirtschaftsausschuss einzuladen, damit dieser sich zur weiteren Entwicklung und möglichen Unterstützung des Schiffbaus im Land positioniert. „Dazu gehört auch die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, dass der Bund mit öffentlichen Aufträgen helfen kann“, sagte Holter.

Nach Ansicht von Holter stehe in erster Linie der neue Werfteigentümer in der Pflicht und Verantwortung, neue Aufträge zu akquirieren, Beschäftigung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass die Fachkräfte nicht das Land verlassen.

Claudia Schreyer