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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Leipziger Buchmesse mit Flächenzuwachs

Riesenresonanz für den Preis der Leipziger Buchmesse …

… Bildungsschwerpunkt weiter ausgebaut: Premiere für Karrieretag; Leipzig liest mit Staraufgebot …

Gute Zahlen für die Leipziger Buchmesse (12.3.-15.3.) 2009: 2.135 Aussteller aus 38 Ländern sind in diesem Jahr nach Leipzig gekommen. Die Fläche hat sich um 3,5 Prozent auf 65.000 Quadratmeter (brutto) vergrößert. „Die ganze literarische Welt präsentiert sich in Leipzig. Unser Anliegen ist es, der Branche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung zu geben und mit der Messe Impulse für den Buchmarkt zu geben“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH. Zudem verweist er darauf, dass aus dem Belletristik- und Sachbuch-Bereich alle großen sowie zahlreiche kleine Verlage auf der Messe präsent seien, zum Teil sogar mit erweiterten Flächen.

Für Buchmesse-Direktor Oliver Zille ein klares Zeichen dafür, „dass wir die wichtigste Autorenmesse im deutschsprachigen Raum sind“. Das zeige sich deutlich im Messeprogramm: „Leipzig bietet schon seit Jahren das beste Forum für die junge deutschsprachige Literatur. Auch in diesem Jahr setzen wir besonders auf neue, innovative Veranstaltungsformen für junge Verlage und noch zu entdeckende Autoren“, so Zille.

„Leipzig liest“:
Programm an Vielfalt weiter gewachsen

Über 1.900 Veranstaltungen mit rund 1.500 Autoren stehen im Messe-Programm. Der Bücherfrühling 2009 bietet die mit Spannung erwarteten neuen Romane nationaler und internationaler Stars, interessante Belletristik-Debüts und zahlreiche Sachbücher. Unter anderem kommen Wilhelm Genazino, Günter Grass, Julia Franck, Wladimir Kaminer, Daniel Kehlmann, Alexa Hennig von Lange, Benjamin Lebert, Mirjam Pressler und Juli Zeh nach Leipzig.

Zu den insgesamt 200 internationalen Autoren zählen beispielsweise: T. C. Boyle, Péter Esterházy, György Konrád, Geert Mak, Kiran Nagarkar, Olga Tokarczuk, David Lodge, John Griesemer, Petros Markaris und Jonathan Stroud.

An mehr als 300 Spielstätten in der Stadt wird gelesen, diskutiert, zugehört oder einfach nur still genossen. Die Bandbreite der Orte reicht dabei von A wie Anker und B wie Baumwollspinnerei über M wie Mona Lisa, N wie Nato und S wie Stadtbad bis Z wie Zoo.


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