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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Landesgartenschau 2014

Güstrow, Neubrandenburg, Waren, Barth und Neustrelitz bekundeten Interesse an Ausrichtung

Das Kabinett hatte gestern entschieden, ein Auswahlverfahren für die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Jahre 2014 durchzuführen. Insgesamt hatten fünf Kommunen bereits im Vorfeld Interesse an der Durchführung einer Landesgartenschau signalisiert: Güstrow, Neubrandenburg, Waren, Barth und Neustrelitz.

Ziel des potentiellen Ausrichters ist es dabei auch ein finanziell positives Ergebnis zu erreichen. Bislang gelang dies nur mit der BUGA in Schwerin, die Landesgartenschau in Wismar und die Internationale Gartenschau in Rostock schlossen mit einem Minus ab.

Der Güstrower Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery spricht sich dabei für seinen Wahlkreis aus. Nieszery, der die notwendigen Investitionen von 8 bis 10 Millionen Eigenanteil als machbar für Güstrow hält, sieht darin ebenso nachhaltige Verbesserungen für die Stadt. „Diese Investition kann sich lohnen, denn eine solche Landesgartenschau bringt Fördermittel in die Region und stärkt die regionale Wirtschaft: vor allem im Garten- und Landschaftsbau, aber auch im Tourismus, in der Bauwirtschaft und im Handwerk sind Impulse zu erwarten“, so der Abgeordnete: „Wichtig ist dabei aber ein betriebswirtschaftlich tragfähiges Konzept, damit Güstrow unterm Strich von der Landesgartenschau profitiert.“

Das von der Landesregierung durchgeführte Auswahlverfahren wird frühestens Endes des Jahres erwartet.


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