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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Kuratorium Gesundheitswirtschaft M-V

Schlotmann: Wandel aktiv gestaltenDer Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann, nahm am Montag (2.3.2009) an der Sitzung des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock teil. Das Gremium befasste sich bei seinem ersten Treffen des Jahres 2009 unter anderem mit der demografischen Entwicklung des Landes. Mit Blick auf die bevorstehende 5. Nationale Branchenkonferenz unter dem Titel „Erfolgreich altern – der demografische Wandel als Herausforderung für die Gesundheitswirtschaft“ wurden die Perspektiven Mecklenburg-Vorpommerns diskutiert.

„In den nächsten Jahren wird die Bevölkerungszahl in Mecklenburg-Vorpommern weiter sinken, wenn auch nicht so dramatisch wie früher prognostiziert. Gleichzeitig werden die Menschen in unserem Land deutlich älter. Diese Entwicklungen vollziehen sich in Mecklenburg-Vorpommern parallel zu denen in allen anderen neuen Bundesländern, in Deutschland und in vielen hochindustrialisierten Ländern. Das heißt für die Landesregierung: Wir müssen die alternde Gesellschaft ganz praktisch und in vielen Bereichen auf diese Veränderungen einstellen und den Wandel aktiv gestalten“, sagte Minister Schlotmann am Rande der Veranstaltung.

Wichtige Ansätze werden im Baubereich verfolgt: Mit dem Wohnraummodernisierungsprogramm des Landes wird die Schaffung altengerechten Wohnraums gefördert. Dabei stehen der Abbau von Barrieren, die Teilung größerer Wohnungen in Ein- oder Zweiraumwohnungen sowie die Schaffung altengerechter Wohnungen mit Betreuungsangebot im Mittelpunkt. Mit den Möglichkeiten der Städtebauförderung werden die Gestaltung des Wohnumfeldes voran gebracht sowie Stadtteilzentren mit speziellen Angeboten für Senioren geschaffen.

Mobilität soll im Alter auch dann erhalten bleiben, wenn Senioren nicht mehr über einen eigenen Pkw verfügen. Unter anderem deshalb fordern die Ausschreibungen des Landes im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) stets Angebote im Ein- oder Zweistundentakt und Neufahrzeuge mit Niederflurbereichen. Auch bei den Fahrzeugbeschaffungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Verantwortung der Landkreise und der kreisfreien Städte folgt das Land bei seiner Förderung diesen Vorgaben.

Darüber hinaus hat das Land das Zentrale-Orte-System gestrafft und damit zukunftssicher gemacht. Gemeinden und Städte, die Zentrale Orte sind, nehmen Versorgungsaufgaben für die Nachbargemeinden wahr. Das umfasst Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheits-, Sozial- und kulturelle Einrichtungen.


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