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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Kur- und Erholungsorte sind entscheidend für Entwicklung des Gesundheitslandes M-V

Die Entwicklung der Kur- und Erholungsorte ist nach Ansicht von Gesundheitsminister Erwin Sellering (SPD) ganz entscheidend für die Zukunft des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern.

„Mit rund 25 Millionen Übernachtungen hat sich der Tourismus im vergangenen Jahr hervorragend entwickelt. Die Kur- und Erholungsorte waren dabei mit mehr als 70 Prozent der Übernachtungen die Hauptreiseziele im Land“, sagte Sellering am Donnerstag beim 13. Bädertag im Ostseebad Koserow.

In Zukunft werde die Bedeutung der Kur- und Erholungsorte sogar noch weiter steigen. „Zunehmend werden ältere Menschen zu uns ins Land kommen und hier ihren Urlaub verbringen“, sagte Sellering. „Für die Älteren sind diese Reiseziele besonders attraktiv. Dabei spielen unsere schöne Landschaft, die saubere Umwelt und das Naturerlebnis eine Rolle. Aber auch eine hervorragende medizinische Versorgung und ein attraktives Angebot für alle, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen, sichert Mecklenburg-Vorpommerns Position als Tourismus- und Gesundheitsland.“ Zudem zeigten die Ergebnisse einer kürzlich vorgestellten Studie, dass zunehmend ältere Menschen nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, um hier einen aktiven Lebensabend zu verbringen.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 58 Kur- und Erholungsorte. Zu den Kurorten zählen unter anderem Heilbäder, Seeheilbäder, Seebäder, Kneipp-Heilbäder und Luftkurorte. Über die Anerkennung entscheidet das Ministerium für Soziales und Gesundheit im Benehmen mit dem Wirtschaftsministerium. Vorher wird ein speziell eingerichteter Beirat angehört. Darin sind vertreten: die beteiligten Ressorts, Ärztekammer, Landkreistag oder Städte- und Gemeindetag, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Wetterdienst, Tourismusverband, Bäderverband, Hotel- und Gaststättenverband, ein Naturschutzverband, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, Landesversicherungsanstalt, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Verband der Bäderärzte und Integrationsförderrat.


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