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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Kokert verurteilt Dreistigkeit der Gentechnikgegner

Der Generalsekretär der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Vincent Kokert, verurteilt die von Gentechnikgegnern angekündigte „Feldbefreiung“ des Amflora-Kartoffelackers bei Zepkow im Müritzkreis aufs Schärfste.

Die Initiative „Gendreck weg“ will hier am Donnerstag, 29. Juli 2010, Kartoffelknollen aus dem Boden holen und in Müllsäcken sammeln.

„Ein solches Vorgehen erfüllt zumindest den Tatbestand der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs. Es gehört schon ein gehöriges Maß an Dreistigkeit dazu, dieses dann auch noch öffentlich anzukündigen. Ich möchte den Gentechnikgegnern dringend ans Herz legen, von diesen Aktionen abzusehen und die Zeit zu nutzen, um sich intensiv mit der Thematik der Genkartoffel Amflora auseinanderzusetzen,“ sagte Kokert.

Die Europäische Kommission hatte den Anbau der Genkartoffel am 02. März 2010 genehmigt. Kokert begrüßte diese Entscheidung. Mit Hilfe zweier Gene einer Wildkartoffel soll die Kartoffelsorte Amflora gegen die Erreger der Kraut und Knollenfäule resistent gemacht werden.

„Diese Resistenz führt auch dazu, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert wird. Mit den Einsparungen von Düngern und Pflanzenschutzmitteln kann ein Beitrag zur Qualitätssicherung von Futtermitteln und zum Umweltschutz geleistet werden. Wichtig ist aber vor allem, dass die Entscheidungen hinsichtlich der Verwendung gentechnisch veränderter Organismen wissenschaftlich absolut fundiert sind. An diesen Prämissen wird auch blinde Zerstörungswut nichts ändern,“ äußerte Kokert abschließend.


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