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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Kohlekraftwerk am Standort Lubmin ?

Torsten Jelinski (Bündnis 90/Die Grünen): Erwärmung des Greifswalder Bodden durch Kühlwasser führt zum Ruin der ganzen Region

BGBündnis 90/Die Grünen und die Bürgerinitiativen gegen das Kohlekraftwerk Lumbin fordern die Landesregierung noch einmal nachdrücklich auf, alle Planungen für die Ansiedlung eines Kohlekraftwerkes in Lubmin sofort einzustellen und dem Investor Dong Energy keine weitere Hoffnung auf eine Genehmigung zu vermitteln.

Angesichts der bekannt gegebenen erhöhten Konzentration von Vibrionen-Bakterien, die bereits heute eine Gefahr für Menschen sind, sollte der Schutz der Gewässer höchste Priorität haben.

Die Betreiber, Dong Energy, planen bis zu 450.000 Kubikmetern Kühlwasser, das bis auf 30 Grad erwärmt ist, in den Bodden zu leiten.
Was das in der Ostsee anrichten kann, wurde bereits in der Stellungnahme vom 24.10.2008 des Sozialministeriums deutlich. Das Ministerium warnt ausdrücklich vor den Gesundheitsrisiken, die durch den Bau des Kraftwerks entstehen.

„Eine noch höhere Konzentration der Bakterien, die zu erwarten ist, wenn der Greifswalder Bodden sich weiter erwärmt, führt zu Badeverboten und damit zum Untergang einer ganzen Region, die vom Tourismus und der Gesundheitswirtschaft lebt.

Ein Kohlekraftwerk mit all seinen schädigenden und unkontrollierbaren Auswirkungen passt nicht an den Standort Lubmin“, macht Torsten Jelinski, Grünes Kreistagsmitglied auf Rügen und Sprecher der BI Kein-Steinkohlekraftwerk-Lubmin Rügen deutlich.


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