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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

KKH-Allianz gibt Tipps für einen aktiven Start in den Frühling

Ein Eis in der Sonne schlecken, den Garten oder Balkon auf Vordermann bringen oder mit dem Fahrrad durch die grün werdenden Wälder und Wiesen radeln – Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gibt es in diesen Tagen viele.

„Ob Spaziergänger, Freizeitsportler oder Hobbygärtner: Die warme Aprilsonne lockt die Menschen jetzt ins Freie“, weiß Sven Gäsert, Leiter des KKH-Allianz Servicezentrums in Schwerin. Für einen aktiven Start in den Frühling hat die KKH-Allianz deshalb einige Tipps zusammengestellt.

Infekten keine Chance geben

Auch wenn die ersten Sonnenstrahlen sehr verlockend sind, können sie ihre wärmende Wirkung noch nicht voll entfalten. „Bauchfreie Tops sowie Sandalen oder Flip-Flops sollten besser noch bis zum Hochsommer im Schrank bleiben – sonst droht eine unangenehme Blasenentzündung“, rät der Gesundheitsexperte. Um Infektionen keine Chance zu geben, ist die sogenannte „Übergangskleidung“ geeignet. Eine winddichte Jacke oder ein leichter Fleece-Pullover sollte immer griffbereit sein. „Am besten kleidet man sich nach dem Zwiebelprinzip: Mehrere Schichten übereinander ermöglichen ein An- und Ausziehen je nach Temperatur“, so Gäsert. Darüber hinaus ist Funktionskleidung praktisch: Gerade wer im Freien körperlich aktiv ist, sollte auf atmungsaktive Fasern achten, die die Feuchtigkeit vom Körper wegleiten.

Haut vor Sonne schützen

Das UV-Licht der Frühlingssonne sollte hingegen nicht unterschätzt werden. Gerade Babys und Kleinkinder sollten bei zunehmender Sonnenintensität vor den gefährlichen UV-Strahlen geschützt werden. Bei Neugeborenen ist die Haut noch nicht voll entwickelt. Die gefährlichen UV-Strahlen können leichter in die Haut eindringen und so einen schmerzhaften Sonnenbrand verursachen. Sonnencreme und eine Kopfbedeckung sollten deshalb beim Gang ins Freie nicht fehlen.

Sturzgefahr: Helm & Co. nicht vergessen

Ob City-Roller, Inline-Skates oder Mountainbike: Wer jetzt auf rollenden Rädern unterwegs ist, sollte die notwendige Schutzausrüstung nicht vergessen. „Das gilt vor allem für Kinder!“, so Gäsert. Bei einem Helm sollte auf die passende Größe und Passform geachtet werden, damit dieser beim Sturz nicht vom Kopf rutschen kann. Protektoren für Hand-, Knie- und Ellenbogengelenken mindern zusätzlich das Verletzungsrisiko. „Auch wenn man bei den Frühlingstemperaturen unter der Schutzbekleidung leicht schwitzt, geht die Sicherheit immer vor!“, mahnt Gäsert.

Allergien im Anmarsch

Brennende Augen, juckende Nase, Atemnot – mit der Frühlingssonne kommt auch die Heuschnupfen-Saison. Um die typischen Symptome zu lindern, sollten sich Allergiker rechtzeitig auf den Pollenflug einstellen und sich ihre notwendigen Medikamente besorgen: „Abschwellende Nasensprays, beruhigende Augentropfen oder sogenannte Antihistaminika, die die Allergie-Symptome unterdrücken, können bei auftretenden Beschwerden kurzfristig Abhilfe schaffen“, erklärt der Gesundheitsexperte. Darüber hinaus sollten sich Betroffene regelmäßig über die aktuelle Pollenflug-Situation informieren. Dies gilt vor allem vor Sport- und Freizeitaktivitäten im Freien, da bei körperlicher Anstrengung durch eine tiefere Atmung vermehrt Pollen aufgenommen werden.

 


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