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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Kasachische Hochschuldelegation in Deutschland und in Finnland

Dreitägiger Arbeitsbesuch in Wismar und in Schwerin

HSWSeit 2007 fördert die Europäische Union das TEMPUS Projekt „SIIM – Strategic Integrative International Management for SMEs“, welches von der Hochschule Wismar geleitet wird.

Dieses Projekt widmet sich der Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen in Kasachstan und deren Heranführung an den europäischen Markt, was durch Einführung eines Masterprogramms zum internationalen Management in Kasachstan unterstützt werden soll.

Im Rahmen der Projektarbeit führte eine hochrangige kasachische Delegation der Universitäten aus Kostanaj und Rudnyi einen dreitätigen Arbeitsbesuch in Wismar und Schwerin durch, um das EU–Projekt voranzutreiben und die begonnene Zusammenarbeit langfristig zu vertiefen.

Die deutsch-kasachische Delegation im Technologie- und Forschungszentrum Wismar mit den Projektleitern von der Hochschule Wismar Prof. Gunnar Prause (4. von rechts) und Anatolie Beifert (ganz rechts). Quelle: Hochschule Wismar

In den zurückliegenden eineinhalb Jahren konnte die Einführung eines Masterprogramms zum strategischen und internationalen Management an den Universitäten in Kostanaj und Rudnyj vorbereitet werden.

Dabei geht es neben der Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen in Kasachstan und deren Heranführung an den europäischen Markt auch um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Wirtschaft.

Von Ende Februar bis Anfang März haben zwei Wochen lang deutsche und finnische Professoren der Projektpartner in Eröffnungsvorlesungen in Kasachstan den Start der Studienprogramme begleitet. Die Hochschule Wismar sowie die Agentur für Technologietransfer und Innovationsförderung (ATI) Westmecklenburg GmbH aus Schwerin sind als einzige deutsche Partner im Projekt vertreten.

Darüber hinaus arbeitet die finnische Hochschule aus Seinäjoki und auf kasachischer Seite neben den beiden Universitäten in Kostanaj und Rudnyj auch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft aus Astana im Projekt mit.

Im Anschluss an die zwei Einführungswochen erfolgt ein Gegenbesuch einer kasachischen Delegation in Deutschland und Finnland, der das europäische Hochschulmanagement und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft genauer vorstellen sollte.

Die aus zwölf Personen bestehende Gästegruppe aus Kasachstan wurde von den beiden Rektoren der Universitäten in Kostanaj und Rudnyj, Prof. Dr. Askar Nametov und Prof. Dr. Talgat Zhunussov, geleitet.

Das Arbeitsprogramm führte die Gruppe zunächst nach Deutschland. Vom 9. bis zum 11. März 2009  besuchte sie die Hochschule in Wismar, das Technologie- und Forschungszentrum in Wismar,  das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, die IHK zu Schwerin sowie die Handwerkskammer Schwerin.

Darüber hinaus wurde das Programm durch Firmenbesuche ergänzt. Bereits vor Ende der Europareise der kasachischen Gruppe wurde eine Fortsetzung der Zusammenarbeit vereinbart. Dabei besteht auf kasachischer Seite ein großes Interesse an der weiteren Zusammenarbeit in den Bereichen Innovationsmanagement und duale Studiengänge sowie der Einführung von Doppeldiplomen.

Hierzu wird es weitere Gespräche in Kasachstan bis zum Sommer dieses Jahres geben, um die erfolgreich begonnene Arbeit fortzusetzen.

„Kasachstan ist das größte und wichtigste Land Zentralasiens und repräsentiert aufgrund seines Öl- und Gasreichtum einen attraktiven Partner für Bildung und Wirtschaft.

Notwendig für den wirtschaftlichen Erfolg in Kasachstan sind aber entsprechende Sprach- und Kulturkenntnisse, insbesondere die Beherrschung der russischen Sprache, so dass deutsche Studenten oder Unternehmen, die in Kasachstan erfolgreich Aktivitäten entfalten wollen, langfristig vorbereitet werden müssen“, so Prof. Prause, Leiter des EU-Projektes.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Projektleitung an der Hochschule Wismar, Anatoli Beifert, Tel.: 03841 753-634 bzw. E-Mail: a.beifert@wi.hs-wismar.de oder Prof. Dr. Gunnar Prause, Tel.: 03841 753-297 bzw. E-Mail: gunnar.prause@hs-wismar.de. / kb

F.: Blick auf den Campus der Hochschule Wismar (mit Hauptgebäude) / mm


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