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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

JVA Bützow erhält eigenes Löschgruppenfahrzeug

Erstmalig in der Bundesrepublik

Feierlich wurde am 26.11.2011 der Justizvollzugsanstalt Bützow ein eigenes Löschgruppenfahrzeuges durch die Stadt Bützow übegeben. Justizministerin Uta-Maria Kuder sagte dazu: „Heute übergibt die Stadt Bützow ein Löschgruppenfahrzeug an die Justizvollzugsanstalt – erstmalig in der Bundesrepublik! Das Löschgruppenfahrzeug kommt aus dem Bestand der Stadt Bützow und wurde von der Justizvollzugsanstalt Bützow und dem Freundeskreis der Justizvollzugsanstalt Bützow angekauft. Das Feuerwehrauto – für Interessierte die genauen Daten: ein Mercedes L 408, Baujahr 1968 – erhält in der Justizvollzugsanstalt ein neue Aufgabe.“

„Es wir zukünftig interessierten Gefangenen den Umgang mit der Löschtechnik praktisch näher bringen und – und das ist entscheidend – sie für die verantwortungsvollen Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr und das Ehrenamt interessieren,“ ergänzt Ministerin Kuder. „Vergleichbar mit der „Feuerwehrgruppe“ in der Jugendanstalt Neustrelitz will die Justizvollzugsanstalt Bützow das Interesse der Gefangenen für eine sinnvolle ehrenamtliche Freizeitbeschäftigung nach der Haft wecken und Möglichkeiten aufzeigen.“

„In diesem Zusammenhang möchte ich auch den ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr der Stadt Bützow danken,“ hebt Ministerin Kuder hervor. „Die Wiedereingliederung von Strafgefangenen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei kommt dem Ehrenamt für die Resozialisierung von Strafgefangenen eine besondere Bedeutung zu. Anders als in vielen anderen Bereichen der bunten Palette des Ehrenamts leisten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in unserem Strafvollzug einsetzen, ihren Beitrag bei der Resozialisierung von Strafgefangenen häufig ohne öffentliche Wahrnehmung. Dabei ist gerade ihr Beitrag als bedeutsame Ergänzung zu den Resozialisierungsangeboten des Strafvollzugs in Mecklenburg-Vorpommern für die Wiedereingliederung straffälliger Menschen in die Gesellschaft.“

„Dass die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Freizeit opfern und ihre Fähigkeiten und Erfahrungen bei der Überwindung von Schwierigkeiten im Lebensalltag zur Verfügung stellen, um ihren straffällig gewordenen Mitmenschen den Weg in ein neues Leben ohne Straftaten zu erleichtern, bedeutet für diese eine wertvolle Zuwendung und zugleich einen Ansporn, ihrem Leben einen Wendepunkt zu geben,“ so Ministerin Kuder.

Quelle: Justizministerium MV


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