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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Junge Union: Lehrerausbildung in Greifswald muss erhalten bleiben

Der Landesvorstand der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern stellt sich mit einem einstimmigen Beschluss hinter die Forderungen der Jungen Union Greifswald, die Ausbildung von Lehramtsstudenten in Greifswald zu erhalten.

„Wir fordern die Landesregierung auf, sich bei den Zielvereinbarungen mit den Universitäten für den Erhalt der Lehramtsausbildung am Hochschulstandort Greifswald einzusetzen. Bereits unter der rot-roten Regierung wurde der Beschluss gefasst, die Lehramtsausbildung in Rostock zu zentralisieren. Die positiven Entwicklungen der letzten Jahre in Greifswald zeigen, dass auch damals dieses Ansinnen an der Realität vorbeiging,“ so JU-Landesvorsitzender Marc Reinhardt (MdL).

„An der Universität Greifswald sind derzeit mehr als 2500 Lehramtsstudenten aus dem gesamten Bundesgebiet immatrikuliert. Die Lehramtsausbildung in Greifswald genießt einen tadellosen Ruf und ist strukturell gut aufgestellt. Der Wegfall der Lehramtsstudiengänge würde der Attraktivität Greifswalds als Hochschulstandort nachhaltig schaden,“ ergänzt der Kreisvorsitzende der JU Greifswald  Franz-Robert Liskow und bezweifelt, dass die Universität in Rostock den prognostizierten Lehrerbedarf in den kommenden Jahren allein decken könne.

„Viel wichtiger als diese undurchdachte Standortdiskussion ist die Orientierung der künftigen Lehrerausbildung am Bedarf. Derzeit bilden wir Lehrer am Bedarf vorbei aus. Viele Absolventen verlassen daraufhin mit ihrer guten Ausbildung unser Land und finden in anderen Bundesländern Anstellungen. Das können wir uns auf Dauer nicht leisten.

Im Hinblick auf die Bedarfsprognosen sollte man nicht nur darüber nachdenken, die Ausbildung von Grund- und Regionalschullehrer zu verstärken, sondern auch wieder einen Studiengang für Berufschullehrer einzuführen,“ fordert Marc Reinhardt weiter, „Wir sind  überzeugt, dass studieren mit „Meerwert“ nur mit einer attraktiven Hochschullandschaft möglich ist. Dazu trägt auch Wettbewerb zwischen Universitäten und Studienrichtungen bei.“


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